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Leichtathletik-WM 2009: Usain Bolt joggt durch den Vorlauf

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Leichtathletik-WM  

Bolt "joggt" in die Zwischenrunde

15.08.2009, 13:12 Uhr | sid, dpa

Locker und leicht weiter: Usain Bolt (Foto: ddp) Mit einem lockeren Vormittags-Jogging über 100 Meter hat Olympiasieger Usain Bolt seine Goldmission bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin gestartet, für die Gastgeber begann die Gala-Schau mit einem Paukenschlag: Antje Möldner hat zum Auftakt der Laufwettbewerbe für das gesamte deutsche Team ein Fanal gesetzt.

In 9:21,73 Minuten verbesserte die Potsdamerin im ersten Vorlauf über 3000 Meter Hindernis ihren eigenen deutschen Rekord um fast sechs Sekunden und erreichte souverän den Endlauf am Montag. "Das ist kaum zu glauben. Ich war so müde, weil ich heute schon um 6.15 Uhr aufstehen musste", sagte Möldner.

Königsdisziplin Sprint Auch auf Platz 90 gibt es Gewinner
20 Kilometer Gehen Goldmedaille, WM-Menü und ahnungslose Fans

Für Höhne platzt der Goldtraum

Derweil ist der russische Olympiasieger Waleri Bortschin ist der erste Weltmeister der WM. Bortschin gewann das 20 Kilometer Gehen auf der Rundstrecke "Unter den Linden" in 1:18:41 Stunden vor dem Chinesen Hao Wang (1:19:06) und dem Mexikaner Eder Sanchez (1:19:22). Lokalmatador André Höhne belegte vor 100.000 Zuschauern im Ziel am Brandenburger Tor mit 1:21:59 Stunden Rang 14. Die zweite Goldmedaille des ersten Wettkampftages holte sich die Kenianerin Linet Masai. Die Olympia-Vierte siegte überraschend auf der 10.000-Meter-Strecken. Mit der Siegeszeit von 30:51,24 Minuten beendete sie die Serie der Äthiopierinnen von fünf WM-Titeln hintereinander. Eine deutsche Teilnehmerin war nicht am Start.

Berlin Zeitplan der Leichtathletik-WM 2009
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Kein Blick für die Konkurrenz übrig

Weltrekordler Bolt spazierte im neunten Vorlauf vor 15.000 Zuschauern mit 10,20 Sekunden in die Zwischenrunde und hatte kaum einen Blick für seinen großen Konkurrenten Tyson Gay übrig. Der Titelverteidiger aus den USA rannte in 10,16 Sekunden Vorlauf- Bestzeit, Zweitschnellster war der ehemalige Dopingsünder Dwain Chambers (Großbritannien/10,18). Am Sonntagabend kommt es im Olympiastadion zum Showdown der schnellsten Männer der Welt.

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Gay plagen leichte Leistenschmerzen

"Es hat ein bisschen weh getan, aber es ist okay", sagte Gay, "ich war in den letzten Tagen nicht mehr im Startblock." Der Dreifach-Weltmeister von Osaka plagte sich mit einer leichten Leistenverletzung, ist aber jetzt fit für den Giganten-Gipfel. Bolt verließ den Schauplatz ohne ein Wort.

Nur Keller weiter

Martin Keller (Foto: dpa)Martin Keller (Foto: dpa) Ratlos waren dagegen die deutschen Sprinter - bis auf Martin Keller: Der 22 Jahre alte Chemnitzer schaffte bei seiner WM-Premiere als einziger den Einzug in den Zwischenlauf am Abend. Die 10,35 Sekunden reichten gerade so, um sich über die Zeit zu qualifizieren. "Es war mein Ziel, dass ich weiterkomme. Ich wusste auch, dass ich den schwersten Vorlauf von uns Dreien hatte", sagte er. Stefan Schwab und der deutsche Meister Tobias Unger verpassten mit 10,50 beziehungsweise 10,42 ihre persönliche Bestzeiten deutlich. Beide trabten enttäuscht aus dem Stadion und können sich nun auf die Staffel konzentrieren.

Bartels und Sack im Finale

Mit Ralf Bartels und Peter Sack stehen heute Abend zwei Deutsche im Kugelstoß-Finale. Europameister Bartels stieß in der Qualifikation 20,41 Meter und erfüllte damit die Finalnorm von 20,30 Metern. Sack schaffte es mit 20,20 Metern unter die besten Zwölf. Junioren-Europameister David Storl schied dagegen als 28. der Qualifikation aus. "Ich hatte gehofft, dass wir es alle drei schaffen", sagte Bartels. Bester war Olympiasieger und WM- Favorit Tomasz Majewski aus Polen mit 21,19 Metern.

Litvinow reicht ein Versuch

Sergej Litvinow und Markus Esser haben souverän das Hammerwurf-Finale erreicht. Ganz stark präsentiert sich der frühere Weißrusse Litvinow, der mit 77,68 Metern gleich in seinem ersten Versuch die Qualifikationsweite um 18 Zentimeter übertraf. Der 23 Jahre alte Sportsoldat beendete damit den Vorkampf auf Platz vier. Routinier Esser kam in der zweiten Qualifikationsgruppe auf eine Weite von 76,81 Metern. Diese lag zwar unter der Norm von 77,50 Metern, reichte aber zu Platz acht im Feld der 34 Hammerwerfer, die sich für die zwölf Finalplätze beworben hatten.

Licht und Schatten bei den Siebenkämpferinnen

Siebenkämpferin Jennifer Oeser hat sich auf Platz fünf der Gesamtwertung vorgekämpft. Nach den ersten zwei Disziplinen sammelte die Leverkusenerin 2049 Punkte. WM-Debütantin Julia Mächtig (Neubrandenburg) liegt mit 1939 Punkten direkt vor der EM-Vierten Lilli Schwarzkopf (Paderborn/1910) an 14. Stelle. Topfavoritin Jessica Ennis aus Großbritannien dominierte mit 2267 Zählern bisher den Medaillenkampf. Enttäuschend verlief der Auftakt für Lilli Schwarzkopf. Mit 13,80 Sekunden über die Hürden und nur 1,74 Meter im Hochsprung blieb sie deutlich unter ihrem Leistungsvermögen und verschwand kommentarlos aus dem Olympiastadion.

Schlangen und Eberhardt schon im Vorlauf raus

Eine bittere Enttäuschung erlebten die beiden 1500-Meter-Läufer Carsten Schlangen und Stefan Eberhardt: Die WM-Debütanten schieden schon in der ersten Runde ausgeschieden. "Ich war noch nie so kaputt", sagte der Erfurter Eberhard. "Die Vorbereitung war optimal. Das heute ist unerklärlich, eine Riesenenttäuschung." Eberhardt kam in seinem Durchgang nach 3:40,05 Minuten als Zehnter ins Ziel. Damit verpasste er um nur 1/100 Sekunde den Zwischenlauf. Mit Fassung trug hingegen Lokalmatador Schlangen sein Aus. Der deutsche Meister aus Berlin wurde im zweiten Vorlauf nur Neunter in 3:44,00 Minuten, hatte zuletzt aber mit einer Knochenhautentzündung am Schienbein zu kämpfen.

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