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Leichtathletik-WM - Kugelstoßen: Ralf Bartels bedankt sich bei Fans

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Leichtathletik-WM - 1. Tag  

Bronze-Mann Bartels bedankt sich bei den Fans

16.08.2009, 09:27 Uhr | t-online.de

Aus Berlin berichtet Sebastian Schlichting

Strahlte nach dem Gewinn der Bronzemedaille: Ralf Bartels (Foto: Reuters)Strahlte nach dem Gewinn der Bronzemedaille: Ralf Bartels (Foto: Reuters) Nach jedem Versuch eines Kugelstoßers vergehen nur wenige Sekunden, bis die Weite auf der Anzeigetafel aufleuchtet. Nicht anders war es nach dem letzten Stoß des Amerikaners Reese Hoffa. Doch für Ralf Bartels war es eine gefühlte Ewigkeit. Dann kam die Weite: 21,28 Meter – neun Zentimeter weniger als der Deutsche. "Einen Pulsmesser sollte man in diesen Momenten nicht tragen, solche Werte zeigt der nicht mehr an", sagte Bartels später.

Das deutsche Team hat am ersten WM-Tag in Berlin in Sachen Medaillen bereits die Marke von Olympia 2008 erreicht. Da stand lediglich Speerwerferin Christina Obergföll als Dritte auf dem Treppchen. "Das ist wunderbar", freute sich Jürgen Mallow, Sportdirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbandes über den gelungenen Auftakt.

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Mit den Fans im Rücken ist viel möglich

Bartels’ Medaille könnte die Initialzündung sein, die die Mannschaft gebraucht hat. Das erhoffte frühe Erfolgerlebnis ist da, dazu die Erkenntnis, dass mit den Fans im Rücken bei der Heim-WM viel möglich ist. "Sie waren wohl der entscheidende Faktor", glaubte Bartels. Vor allem in der Kurve am Marathontor, vor der die Kugelstoßer in Aktion waren, wurde es immer wieder richtig laut.

Ein Superstoß kann alles verändern

Als Sechster der Jahres-Weltrangliste war der Europameister von 2006 in den Ring gegangen. Eine Außenseiterchance hatte Bartels, mehr nicht: "Aber bei einer WM kann viel passieren. Sonst hätte man ja einfach die drei besten des Jahres auf das Podium stellen und sich den ganzen Aufwand sparen können." Bei den kräftigen Jungs entscheiden Zentimeter, ein Superstoß kann alles verändern. Dieser gelang Bartels im dritten Versuch, 21,37 Meter - neue persönliche Bestleistung. Allen Ellenbogenproblemen, die ihn in der Vorbereitung immer wieder behindert haben, zum Trotz. Belohnung war der Sprung von Rang acht auf zwei.

Bartels: "Motiviere mich eher innerlich"

Danach lieferten sich jedoch Christian Cantwell (USA/Sieger mit 22,03 Meter) und Tomasz Majewski (Polen/Silber mit 21,91 Meter) einen famosen Schlagabtausch. Beide beherrschen auch die kleinen Psychospielchen bestens. Bei einem Meeting in London im Juli hatte der bärtige und stets mit Kopftuch startende Olympiasieger Majewski eine Kugel auf Cantwells Fuß fallen lassen. Solche Spielchen lassen Bartels kalt. Der 128-Kilo-Koloss kann zwar laut werden, wenn er mit sich selbst nicht zufrieden ist, so wie nach den ersten beiden Versuchen in Berlin - "aber eigentlich motiviere ich mich eher innerlich."

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