Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Leichtathletik >

Frauen-Sprintstaffel holt Bronze, Heidler Silber

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Leichtathletik-WM  

Frauen-Sprintstaffel holt Bronze, Heidler Silber

22.08.2009, 15:59 Uhr | dpa

Marion Wagner (l.), Anne Moellinger (2.v.l.), Cathleen Tschirch und Verena Sailer (r.) jubeln mit Maskottchen Berlino. (Foto: ddp) Silber für Betty Heidler im Hammerwurf und ein überraschender dritter Platz für die deutsche Frauenstaffel über 4 x 100 Meter - das zum ersten Mal bei dieser Leichtathletik-WM ausverkaufte Berliner Olympiastadion stand am Samstagabend Kopf. Es waren die Medaillen acht und neun für die Gastgeber.

Der Jubel der 59.926 Zuschauer darüber war so laut, dass sich die parallel aktiven Stabhochspringer teilweise die Ohren zuhielten. "Ich habe nur gedacht, renn, renn, renn. Eine Medaille ist Wahnsinn", sagte die deutsche Schlussläuferin Verena Sailer.

Interview Sportpsychologe: "Publikum kann Kräfte freisetzen"
WM-Blog von Behrenbruch Termin im Kanzleramt
WM in Berlin Zeitplan und Ergebnisse der Leichtathletik-WM 2009

Seidler legt sich "auf die Schauze"

Die Mannheimerin war unmittelbar nach dem Zieleinlauf gestürzt. "Doch für eine Medaille leg' ich mich gern auf die Schnauze", sagte sie. Zusammen mit Marion Wagner, Anne Möllinger und Cathleen Tschirch sorgte sie in 42,87 Sekunden für den größten deutschen Erfolg im Sprint-Bereich seit dem WM-Titel der 4 x 100 Meter-Frauenstaffel 2001. Weltmeister wurde erwartungsgemäß Jamaika vor den Bahamas. Mitfavorit USA war überraschend im Halbfinale ausgeschieden. "Wir hatten dadurch die einmalige Chance, und die haben wir genutzt", sagte Marion Wagner.

Gold, Silber, Bronze im Überblick Der Medaillenspiegel

Heidler: "Das ist der absolute Hammer"

Im Hammerwurf war nur Anita Wlodarczyk zu stark für Betty Heidler. Die Polin gewann mit der Weltrekordweite von 77,96 Metern Gold. Beim Jubeln verletzte sie sich aber so stark am Knöchel, dass sie anschließend nicht mehr ernsthaft weiterwerfen konnte. Titelverteidigerin Heidler verbesserte in diesem hochklassigen Wettbewerb mit 77,12 Metern ihren deutschen Rekord. Den und ihre Silbermedaille vor der Slowakin Martina Hrasnova (74,79) feierte sie anschließend so ausgelassen wie einen WM-Titel. "Das ist der absolute Hammer", rief sie ins Stadionmikrofon. Kathrin Klaas verpasste als Vierte mit 74,23 Metern die Bronzemedaille nur knapp.

Hooker hat im Hochsprung die Nase vorn

Die deutschen Stabhochspringer hielten im Medaillenkampf nicht mit. Als Bester kam Alexander Straub mit 5,65 Metern auf den siebten Platz. Malte Mohr wurde mit 5,50 Metern nur 14. Ein Jahr nach seinem Olympiasieg holte sich der Australier Steven Hooker mit 5,90 Metern auch den WM-Titel. Er gewann vor den beiden Franzosen Romain Mesnil (5,85) und Renaud Lavillenie (5,80).

Cheruiyot gewinnt die 5000 Meter der Frauen

Einen weiteren Favoritensieg gab es im Weitsprung. Dwight Phillips aus den USA feierte mit 8,54 Metern seinen dritten WM-Titel nach 2003 und 2005. Der 31-Jährige profitierte auch davon, dass sich sein großer Rivale Irving Saladino nicht für den Endkampf der besten Acht qualifizieren konnte. Der Olympiasieger aus Panama leistete sich zu Beginn des Finals drei ungültige Versuche. Ähnlich enttäuschend verlief der Abend für Meseret Defar. Über 5000 Meter wurde die Titelverteidigerin und Olympiasiegerin von 2004 wie schon im 10.000- Meter-Endlauf in der Schlussrunde von zwei Kenianerinnen abgehängt. Es gewann Vivian Cheruiyot vor Sylvia Kibet, der Favoritin Defar blieb nur Bronze.

Kirui ist der Marathon-König von Berlin

Auch das historische Marathon-Rennen durch das Herz von Berlin endete mit einem kenianischen Doppelerfolg. Nach 2:06:54 Stunden lief Abel Kirui als Erster durch das Brandenburger Tor, gefolgt von seinem Landsmann Emmanuel Mutai (2:07:48) und dem Äthiopier Tsegay Kebede (2:08:35). "Als ich die Ziellinie sah, konnte ich es einfach nicht glauben. Da war nur Freude, pure Freude", sagte der neue Weltmeister.

"Gigantisch, dieses Publikum"

Als bester Deutscher kam André Pollmächer nach 2:15:36 Stunden als 18. ins Ziel. Zusammen mit Martin Beckmann (34.), Falk Cierpinski (50.) und Tobias Sauter (66.) belegte er am Ende den neunten Platz in der Teamwertung. Berlin richtete zum ersten Mal in der WM-Geschichte einen Marathon aus, der nicht in einem Stadion begann und endete. Hunderttausende Zuschauer sahen sich das Rennen entlang der Strecke an. "Gigantisch, dieses Publikum", sagte Martin Beckmann.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Wahnsinn 
Cleverer Hund überwindet Gartenzaun mit Trick

Kaum zu glauben, wie der Hund es schafft zu seinen Freunden zu gelangen. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Auf flachen Sohlen - Schuhe für die kühle Jahreszeit

Angesagte Stiefel, trendige Schnürer, klassische Stiefeletten u.v.m. jetzt entdecken bei BAUR.

Shopping
Mit dem Multitalent wird jedes Kochen zum Erlebnis

Krups Multifunktions-Küchenmaschine HP5031: Ihr Partner für kreative Kochideen! bei OTTO.de

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal