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Quartett auf Goldjagd bei "Weltklasse in Zürich"

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Leichtathletik  

Quartett auf Goldjagd bei "Weltklasse in Zürich"

27.08.2009, 18:07 Uhr | dpa

Usain Bolt: "Nochmal mein Bestes geben." (Foto: Reuters)Usain Bolt: "Nochmal mein Bestes geben." (Foto: Reuters) Sprint-König Usain Bolt will sich am Ende einer kräftezehrenden Saison noch einmal aufraffen - das größte Multitalent der Leichtathletik liebäugelt sogar mit einem Abstecher zum Weitsprung.

"Seit meiner High-School-Zeit habe ich das immer wieder mal probiert. Irgendwann will ich es mal ernsthaft versuchen - und zwar vor dem Ende meiner Karriere", verriet der 23 Jahre alte Jamaikaner auf einer Pressekonferenz in Zürich. Ein Ausflug der Sprinter in die Sprunggrube ist keine Seltenheit. Schon Superstar Carl Lewis dominierte in den Achtzigern und frühen Neunzigern nicht nur auf der Laufbahn, sondern auch im Sprungwettbewerb.

WM in Berlin Bolt macht Titelhattrick perfekt



"Ich werde noch mal mein Bestes geben"

Beim fünften von sechs Golden-League-Meetings startet der dreifache Sprint-Weltmeister von Berlin am Freitag über 100 Meter. "Ich bin schon etwas müde, aber morgen werde ich noch mal mein Bestes geben. Dann mache ich vielleicht noch drei Rennen - und die Saison ist für mich beendet", sagte der schnellste Mann der Welt, der mittags bei einer Autogrammstunde rund 3000 Fans in den Züricher Hauptbahnhof gelockt hatte.

Mit der Straßenbahn ins Stadion

Bolt führt beim teuersten Leichtathletik-Meeting der Welt den Starauflauf von 16 Einzel-Weltmeistern, 14 Olympiasiegern und vier Weltrekordlern an. Der Weltrekord-Mann ist erneut die Attraktion von "Weltklasse Zürich" im Letzigrund. Erstmals werden alle Athleten mit einer Sonder-Straßenbahn zum Stadion fahren, um Abgase zu vermeiden und die Umwelt zu schonen. Ein Quartett jagt die Gold-Million, die Verlierer der WM sinnen auf Revanche. "Weltklasse Zürich" - das Motto stimmt auch im nacholympischen Jahr. Nur Dreisprung-Weltmeister Phillips Idowu (Großbritannien) wird bei der zweistündigen Gala im Letzigrund fehlen.

Jagd auf den Jackpot

Vier Athleten greifen noch nach dem goldenen Jackpot von einer Million Dollar: Langstrecken-Doppelweltmeister Kenenisa Bekele (Äthiopien) tritt in Zürich über 5000 Meter an; auch Kerron Stewart (Jamaika/100 Meter Frauen), Sanya Richards (USA/400 Meter) und Stabhochsprung-Weltrekordlerin Jelena Issinbajewa (Russland) sind noch im Rennen. Nur wer sechsmal siegt - in Zürich und zum Abschluss in Brüssel (4. September) - bekommt einen Teil der Prämie.

Friedrich sinnt auf Revanche

Eine Woche nach ihrer Niederlage im Hochsprung-Finale der Leichtathletik-WM in Berlin will Ariane Friedrich den Spieß umdrehen. Dass auch eine Blanka Vlasic zu schlagen ist, hat die Frankfurterin schon mehrmals bewiesen. Nur in Berlin nicht, als die ganze Welt zuschaute: Die Kroatin verteidigte ihren Titel, für Deutschlands größte Gold-Hoffnung blieb nur Bronze. "Diese Revanche in Zürich, die will ich aber auch haben", sagte die Hallen-Europameisterin und deutsche Rekordhalterin (2,06 Meter) selbstbewusst.

Tyson Gay ist für Zürich zu teuer

Gleich fünf WM-Finalisten von Berlin starten in Zürich über 100 Meter - das heißeste Revanche-Duell werden die 26.000 Zuschauer im längst ausverkauften Letzigrund aber nicht sehen: Weltmeister Usain Bolt gegen den WM-Zweiten Tyson Gay (USA). "Ich hätte gern einen Tyson Gay gehabt. Aber ich kann mir Tyson Gay in diesem Jahr nicht leisten", sagte Meeting-Direktor Patrick Magyar. Mit einem Budget von neun Millionen Schweizer Franken (5,9 Millionen Euro) organisiert er die teuerste Ein-Tages-Veranstaltung der Leichtathletik.

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