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Neuer Weltrekord durch Issinbajewa

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Leichtathletik - Golden League  

Neuer Weltrekord durch Issinbajewa

28.08.2009, 22:30 Uhr | dpa

Neuer Weltrekord: Isinbajewa. (Foto: AP)Neuer Weltrekord: Isinbajewa. (Foto: AP) Stabhochsprung-Queen Jelena Issinbajewa hat mit ihrer Wiederauferstehung sogar Sprint-Superstar Usain Bolt in den Schatten gestellt. Mit 5,06 Meter gelang ihr beim Golden-League-Meeting in Zürich überraschend der 27. Weltrekord ihrer Karriere.

"Alles ist wie ein Traum. Ich danke allen, die mich nach Berlin unterstützt haben", sagte die 27-jährige Russin, die bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin mit einem "Salto nullo" sensationell abgestürzt war. Zuletzt hatte sie bei ihrem Olympiasieg am 16. August 2008 in Peking mit 5,05 Meter einen Weltrekord geschafft.

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Müder Bolt mit fünftschnellster Zeit

Der schnellste Mann der Welt kam in der Straßenbahn, brauste aber über 100 Meter wieder los wie der Blitz. Weltrekordler Usain Bolt rannte vor 26.000 Zuschauern im ausverkauften Letzigrund-Stadion mit 9,81 Sekunden erneut eine fantastische Zeit und seinem jamaikanischen Landsmann Asafa Powell (9,88) auf und davon. Es war die fünftschnellste Zeit der Leichtathletik-Geschichte. "Ich fühlte mich am Start nicht frisch und war während des Rennens etwas müde. Die Zeit ist aber nicht so schlecht", sagte der 23 Jahre alte dreimalige Weltmeister, der bei der WM den Weltrekord auf fabelhafte 9,58 Sekunden verbessert hatte.

Friedrich verliert auch die WM-Revanche

Acht Tage nach dem WM-Finale verlor die Frankfurter Hochspringerin Ariane Friedrich die Revanche gegen ihre Dauerrivalin Blanka Vlasic. Die deutsche Rekordhalterin kam über 1,94 Meter nicht hinaus und landete nur auf Platz vier. "Mein Fehler war, dass ich gepokert habe", sagte die 25 Jahre alte WM-Dritte. "Heute war es mehr Kampf, das habe ich schon beim Einspringen gemerkt." Hinter der kroatischen Weltmeisterin Vlasic, die sich nach übersprungenen 2,01 Meter vergeblich noch an 2,05 Meter versuchte, wurde die Russin Anna Tschitscherowa wie in Berlin Zweite vor der mit 1,98 Meter höhengleichen Chaunte Howard (USA). Im Zweikampf Vlasic gegen Friedrich steht es nun 17:5.

Drei Athleten kämpfen noch um den Jackpot

Im Rennen um den mit einer Million Dollar ausgestatteten Jackpot der Golden League bleiben noch Sanya Richards (400 Meter), Jelena Issinbajewa und Kenenisa Bekele (5000 Meter/Äthiopien). Der Doppel-Weltmeister von Berlin siegte in der Weltjahresbestzeit von 12:52,32 Minuten unangefochten. Weltmeisterin Richards ließ im Kampf um die Jackpot-Million ebenfalls nichts anbrennen: Mit 48,94 Sekunden lief sie eine Weltjahresbestzeit und ließ Allyson Felix (USA/49,83) deutlich hinter sich.

Stewart aus dem Rennen

Dagegen musste Jamaikanerin Kerron Stewart die Hoffnung auf das große Geld begraben: Nach vier 100-Meter-Siegen kam sie in 11,04 Sekunden nur als Zweite hinter Carmelita Jeter (USA/10,86) ins Ziel. Die Mannheimerin Verena Sailer wurde in 11,45 Sekunden Neunte. Den mit einer Million Dollar dotierten Jackpot teilen sich die Athleten, die in ihrer Disziplin alle sechs Meetings der Premium-Serie gewinnen.

Thomas siegt über die Hürden

Ein großen Wurf lang in Zürich Andreas Thorkildsen. Der Weltmeister aus Norwegen schaffte mit 91,28 Meter eine neue Weltjahresbestweite. Die schnellste Zeit über 100 Meter Hürden lief Brigitte-Ann Foster-Hylton (Jamaika) in 12,46 Sekunden. Überraschungs-Weltmeister Ryan Braithwaite (Barbados) konnte der Konkurrenz nicht noch einmal davonlaufen und wurde über 110 Meter Hürden in 13,27 Sekunden Dritter. Den Sieg sicherte sich Dwight Thomas (Jamaika) in 13,16 Sekunden vor Terrance Trammell (USA/13,17).

Merritt beherrscht die vierhundert Meter

Über 400 Meter hat Jeremy Wariner in seinem US-Gegenpart La Shawn Merritt seinen Meister gefunden. Der Olympiasieger und Weltmeister Merritt beherrschte das Rennen in 44,21 Sekunden deutlich und schaffte seinen zehnten Sieg in Serie. Der WM-Zweite Wariner erreichte in 44,62 Sekunden als Zweiter das Ziel.

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