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Semenyas Anwalt will von Klage nichts wissen

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Semenyas Anwalt will von Klage nichts wissen

04.01.2010, 11:09 Uhr | dpa

Nach dem Sieg bei der WM in Berlin war für Caster Semenya die Welt noch in Ordnung. (Foto: imago)Nach dem Sieg bei der WM in Berlin war für Caster Semenya die Welt noch in Ordnung. (Foto: imago) Caster Semenyas Anwalt hat Berichte dementiert, nach denen die 800-Meter-Weltmeisterin aus Südafrika den Leichtathletik-Weltverband IAAF sowie ihren nationalen Verband ASA auf Zahlung von mehreren Millionen US-Dollar Schadenersatz verklagen möchte. Das sei "absoluter Nonsens", sagte Greg Nott laut der südafrikanischen Agentur "Sapa", "das verspreche ich bei meinem eigenen Leben".

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Ergebnis des Geschlechtstest weiter nicht bekannt

Das Internet-Portal "insidethegames.biz" hatte berichtet, dass Semenya 120 Millionen US-Dollar von der IAAF sowie 18 Millionen US-Dollar von der ASA einklagen wolle. Sie sei verärgert darüber, dass während der Weltmeisterschaften in Berlin Zweifel an ihrem Geschlecht durchgesickert seien und seitdem Mutmaßungen kursierten, nach denen sie ein Zwitter (Hermaphrodit) sei. ASA-Präsident Leonard Chuene hat mittlerweile zugegeben, die 18-Jährige bereits vor der WM ohne ihr Wissen einem Geschlechtstest unterzogen zu haben. Ein offizielles Ergebnis dieses Tests liegt weiterhin nicht vor.

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Anwalt ist über Berichte "extrem verärgert"

Semenyas Anwalt erklärte, dass es trotz der großen Aufregung in den vergangenen Monaten keinerlei Pläne gebe, die Verbände zu verklagen. "Wir wünschen Caster eine Zeit des Friedens mit ihrer Familie in dieser Angelegenheit", sagte Nott. Er sei "extrem verärgert" über die Berichte und wisse nicht, woher sie kämen.

Zwischenzeitliche Versöhnung

Mitte November hatte es zunächst nach einer Versöhnung zwischen der Athletin und den Verbänden ausgesehen. In einer Mitteilung des südafrikanischen Sportministeriums hatte die IAAF bestätigt, dass die Läuferin ihren WM-Titel behalten dürfe. Demnach sei der Athletin kein Fehlverhalten vorzuwerfen, sodass ihr die Goldmedaille und das Preisgeld für den Titel nicht aberkannt würden. Semenya hatte sich im 800-Meter-Finale der WM im vergangenen Sommer überlegen in 1:55,45 Minuten vor Janeth Jepkosgei aus Kenia (1:57,90) durchgesetzt.

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