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Leichtathletik: 400-Meter-Olympiasieger LaShawn Merritt gesperrt

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Leichtathletik  

400-Meter-Olympiasieger LaShawn Merritt gesperrt

23.04.2010, 09:31 Uhr | sid, dpa, sid, dpa

Leichtathletik: 400-Meter-Olympiasieger LaShawn Merritt gesperrt. 400-Meter-Olympiasieger LaShwan Merritt darf vorerst nicht laufen. (Foto: Reuters)

400-Meter-Olympiasieger LaShwan Merritt darf vorerst nicht laufen. (Foto: Reuters)

400-Meter-Olympiasieger LaShawn Merritt ist nach positiven Dopingproben vorübergehend gesperrt. Sein Anwalt, Howard Jacobs, erklärte, dass der US-Amerikaner die Sperre akzeptiere. Weltmeister Merritt wurde zwischen Oktober und Januar dreimal positiv getestet. Jacobs sagte, die positiven Tests ließen sich mit der Einnahme eines frei erhältlichen Produkts zur Vergrößerung des männlichen Geschlechtsteils erklären.

Das Mittel zur Penis-Vergrößerung ist Merritt offenbar zum Verhängnis geworden.

Steroide im Medikament

Der US-Amerikaner konnte seinen jahrelang dominanten Landsmann Jeremy Wariner nach Peking auch bei der WM 2009 in Berlin bezwingen. Merrits Anwalt erklärte, Merrit habe das Mittel nach der Saison 2009 phasenweise eingenommen. "LaShawn Merritt hat erst im März von den positiven Proben erfahren und weiß erst seit ganz kurzer Zeit, welches anabole Steroid dafür verantwortlich war"', hieß es dort: "Nachforschungen haben dann ergeben, dass im Medikament zur Penis-Vergrößerung dieses Steroid enthalten ist."

Merrit empfindet Demütigung

Merritt, der in der Hallensaison nicht gestartet war, erklärte die positiven Tests seien durch ein Mittel hervorgerufen worden, welches er an der Ladentheke gekauft habe. Dabei habe er sich das Kleingedruckte nicht durchgelesen. "Egal welche Strafe ich bekomme, sie wird nicht schlimmer sein, als die Verlegenheit und Demütigung, die ich jetzt fühle", sagte Merritt.

Zweijährige Sperre droht

Anwalt Jacobs teilte mit: "LaShawn Merritt hat einer vorläufigen Sperre zugestimmt." Jetzt droht dem Sprinter eine zweijährige Sperre, damit würde er auch für die WM 2011 in Daegu/Südkorea ausfallen. "Jeder professionelle Athlet weiß, dass er allein dafür verantwortlich ist, was in den Körper gelangt", sagte der Generalsekretär des US-Verbandes (USATF), Doug Logan. Er kritisierte zudem, Merritt habe den Anstrengungen im Anti-Doping-Kampf Schaden zugefügt und seine Karriere in ein schlechtes Licht gerückt und sich zum Gegenstand von Witzen gemacht. "In diesen Zeiten und in diesem Alter sollte ein Athlet besser über diese Dinge Bescheid wissen." Merritt hatte 2008 bei Olympia in Peking Gold über 400 Meter und in der 4x400-Meter-Staffel geholt. Bei der WM 2009 in Berlin siegte er in den gleichen Disziplinen.

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