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Leichtathletik: Harting im letzten Versuch um einen Meter abgefangen

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Leichtathletik - Diamond League  

Harting im letzten Versuch abgefangen

23.05.2010, 15:57 Uhr | sid, sid

Leichtathletik: Harting im letzten Versuch um einen Meter abgefangen. Deutschlands Diskuswurf-Weltmeister Robert Harting. (Foto: imago)

Deutschlands Diskuswurf-Weltmeister Robert Harting. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Knapp scheiterte in Shanghai Diskuswurf-Weltmeister Robert Harting gleich bei seiner Premiere in der Diamond League am Sieg. Der deutsche Diskus-Held mit der unerschrockenen Art, sich auszudrücken, reichte seine Saisonbestmarke von 68,69 Metern nicht zum Triumph. Im sechsten Versuch fing Harting der WM-Sechste Zoltan Kovago aus Ungarn noch um genau einen Meter ab. Nur Vierter wurde Estlands Olympiasieger Gerd Kanter, der mit 71,45 Metern souverän die Weltrangliste anführt. Harting schlug wie bei der Berliner WM Polens Vize-Weltmeister Piotr Malachowski, der ihm mit 68,66 Metern noch gefährlich nahe kam.

Bolt "Ich bin nicht in bester Form"

Sprint-König Usain Bolt hat sein Diamond-League-Debüt hingegen mit einem standesgemäßen Sieg gekrönt. Der Top-Favorit gewann die 200 Meter souverän in 19,76 Sekunden. Bei leichtem Gegenwind (0,8 m/Sek.) verfehlte der 23 Jahre alte Jamaikaner seine Saisonbestzeit nur um 2/10 Sekunden. Zweiter hinter dem Olympiasieger und Weltmeister wurde der Amerikaner Angelo Taylor (20,34) vor seinem Landsmann Ryan Bailey (20,43). "Das war ein gutes Rennen. Ich hatte ein gutes Gefühl, aber es war nicht leicht", bekannte der schnellste Mann der Welt. "Ich bin nicht in bester Form, aber es hat Spaß gemacht", meinte Bolt.

Stabhochspringer Malte Mohr überraschte Olympiasieger und Weltmeister Steven Hooker. Mohr bot im Shanghai Stadium eine beherzte Flug-Show: Der WM-14., seit diesem Jahr für die LG Stadtwerke München am Start, blieb mit 5,70 Metern nur zehn Zentimeter unter seiner persönlichen Freiluft-Bestmarke. Der Russe Alexander Gripych wurde Zweiter vor dem Ukrainer Maksym Mazuryk (beide 5,60 Meter). Hendrik Gruber aus Leverkusen landete mit der gleichen Höhe auf einem respektablen vierten Rang, Australiens Sechs-Meter-Springer Hooker enttäuschte als Sechster mit 5,50 Metern.

WM-Zweite Kleinert wird nur Siebte

Eine böse Schlappe erlitt Kugelstoßerin Nadine Kleinert bei ihrer Premiere in der neuen Königsklasse mit ihren 14 Meetings bis Ende August: Die WM-Zweite, wie Harting neun Tage zuvor beim Auftakt der 50-Millionen-Dollar-Serie nicht am Start, landete mit schwachen 18,44 Metern nur auf Rang sieben. Eine erneute Pleite erlebte dabei Olympiasiegerin und Weltmeisterin Valerie Vili. Die über Jahre als fast unschlagbar angesehene Neuseeländerin unterlag wie bei der Hallen-WM im März in Doha gegen Nadeschda Ostaptschuk. Die Weißrussin erzielte mit 20,70 Metern Jahres-Weltbestleistung, Vili konnte nur 19,72 Meter entgegensetzen.

Obergföll und Reif sind hochzufrieden

Der 65,95-Meter-Speerwurf von Christina Obergföll und der 8,22-Meter-Sprung von Christian Reif waren die deutschen Leichtathletik-Highlights an Pfingsten. Die Olympiadritte setzte sich damit an Position vier der Weltrangliste 2010, Reif ist Fünfter. "Ich bin super zufrieden. Ich habe mir heute 65 Meter vorgenommen, und es sind fast 66 geworden. Zudem habe ich sehr konstant geworfen", sagte die Offenburgerin. Vor seiner neuen Bestmarke hatte Christian Reif, Fünfter der Hallen-WM, bereits im vierten Versuch mit 8,15 Metern die EM-Norm für Barcelona (27. Juli bis 1. August) um 15 Zentimeter übertroffen. "Vor dem Wettkampf habe ich an eine solche Weite nicht gedacht. Aber als es dann so gut lief, hatte ich die 8,20 Meter schon im Kopf", sagte der 25-Jährige, dessen alte Bestmarke seit 2007 bei 8,19 Metern stand.

Scherbarth meldet sich nach Verletzung zurück

EM-Normen schafften an gleicher Stelle auch Weitspringerin Bianca Kappler mit 6,70 Metern und Hürdensprinter Jens Werrmann in 13,51 und 13,56 Sekunden. Über 100 Meter Hürden fehlten Nadine Hildebrand in 13,02 zwei Hundertstelsekunden an der Norm. Christian Blum lief mit zu starkem Rückenwind (2,3 Meter) 10,19 Sekunden über 100 Meter. Nach längerer Verletzungspause meldete sich Stabhochspringer Tobias Scherbarth beim Stabhochsprung-Meeting in Engen mit der EM-Norm von 5,71 Metern zurück. 2009 musste der 24-Jährige wegen eines Mittelfußbruches auf die WM in Berlin verzichten.

De Zordo schafft die EM-Norm

Beim Saarbrücker Speerwerfer-Meeting schaffte Lokalmatador Matthias De Zordo mit 81,58 Metern erstmals die EM-Norm.

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