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Leichtathletik: Gay entscheidet Sprint-Duell für sich

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Gay besiegt Powell im Sprintduell

10.07.2010, 22:08 Uhr | dpa, dpa

Leichtathletik: Gay entscheidet Sprint-Duell für sich. Tunnelblick und los: US-Sprinter Tyson Gay beim 100-Meter-Lauf. (Foto: ap)

Tunnelblick und los: US-Sprinter Tyson Gay beim 100-Meter-Lauf. (Foto: ap) (Quelle: imago)

Der US-Amerikaner Tyson Gay hat dem in dieser Saison dominierenden jamaikanischen Sprint-Star Asafa Powell beim Diamond-League-Meeting der Leichtathletik in Gateshead eine Niederlage erteilt. Vizeweltmeister Gay siegte im Prestigeduell über 100 Meter Sprint in 9,94 Sekunden vor dem Ex-Weltrekordler Powell, der 9,96 Sekunden lief. Gay kam aber nicht an die Weltjahresbestzeit von 9,82 Sekunden heran, die Powell und sein Landsmann Usain Bolt in dieser Saison bereits erzielten.

Im Vorlauf hatte Gay 9,96 Sekunden vorgelegt, während Powell im "Schneckentempo" von 10,11 Sekunden als Erster ins Ziel kam. Bis 70 Meter lag Powell im Finale vorn, bevor ihn Gay noch auf den letzten Meter abhängte. Die drei großen Sprinter der Welt sind in diesem Jahr wegen Verletzungen noch in keiner Konstellation gegeneinander angetreten.

Jamaika und USA dominieren Sprintdisziplin

Das Duell Powell gegen Gay war das erste Aufeinandertreffen. Der Amerikaner hatte in Eugene (USA) über 200 Meter in 19,76 Sekunden sein Freiluftdebüt gegeben; Bolt war in Lausanne erstmals wieder nach einer sechswöchigen Pause über 100 Meter gerannt - und hatte auf Anhieb 9,82 Sekunden hingelegt.

Nach den zahlreichen Weltklasseleistungen drei Tage zuvor in Lausanne war das Niveau beim achten Diamond-League-Meeting mit wenigen Ausnahmen etwas bescheidener. Dazu gehörten noch die 3:33,34 Minuten des Kenianers Asbel Kiprop über 1500 Meter. Die Amerikanerin Bianca Knight (USA) setzte sich dagegen über 200 Meter in nicht berauschenden 22,71 Sekunden durch.

Deutsche bleiben hinter ihren Möglichkeiten

Für die deutschen Athleten reichte es nicht zu einem Sieg. Stabhochspringerin Silke Spiegelburg kam auf Platz drei. Die Leverkusenerin kam nicht über 4,61 Meter hinaus. Mit 4,71 Meter gewann die Russin Swetlana Feofanowa vor der Brasilianerin Faniana Murer. Auch Vizeweltmeisterin Nadine Kleinert wurde im Kugelstoßen Dritte. Die Magdeburgerin war mit 19,01 Meter am Ende ihrer Möglichkeiten. Nadeshda Ostaptschuk aus Weißrussland gewann unangefochten mit 20,57 Metern.

Im Diskuswerfen kam Vizeweltmeister Piotr Malachowski an die 70-Meter-Marke heran. Der Pole siegte mit 69,83 Metern vor Zoltan Kovago (Ungarn/67,02). Auf den sechsten Platz kam Martin Wierig aus Magdeburg, der mit 63,50 Metern aber um 50 Zentimeter unter der EM-Norm blieb. Den Weitsprung gewann der Australier Fabrice Lapierre mit 8,20 Meter. Olympiasieger Irving Saladino (Panama) hatte nicht den besten Tag und sprang mit 7,96 Meter auf Rang drei.

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