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Diamond League: Sieben Weltjahresbestleistungen in Monaco

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Leichtathletik - Diamond League in Monte Carlo  

Die Läufer und Springer machen Appetit auf die EM

22.07.2010, 21:57 Uhr | sid, sid

Diamond League: Sieben Weltjahresbestleistungen in Monaco. Neuer Stern am kenianischen Läuferhimmel: Silas Kiplagat. (Foto: AP)

Neuer Stern am kenianischen Läuferhimmel: Silas Kiplagat. (Foto: AP) (Quelle: AP/dpa)

Das mit laufenden Stars reich gesegnete Kenia präsentierte im Fürstentum Monaco seinen neuesten Stern auf der Mittelstrecke: Der erst 20-jährige Silas Kiplagat steigerte sich beim 10. Meeting der Diamond League über 1500 Meter sensationell von 3:34,28 auf 3:29,27 Minuten und unterbot damit als erster Läufer in diesem Jahr die frühere Traumgrenze. Doch Kiplagats Vorstellung war nur ein Höhepunkt. Im Stade Louis II erwies sich die neue Bahn als rekordträchtig: Sieben Jahresweltbestmarken machten Appetit auf die EM in Barcelona.

Die Weltrekordträume reiften nicht für David Oliver bei 13,01 Sekunden über 110 Meter Hürden und Lashinda Demus (beide USA) durch den Stolperer über 400 Meter Hürden. Doch die Bedingungen an der Cote d'Azur waren ideal, um weitere Leistungen zu zeigen, die es 2010 noch nicht gegeben hatte: Bei den Männern bot Jamaikas neue 400-Meter-Hoffnung Jermaine Gonzalez 1:44,40 Minuten an, im Weitsprung Olympiasieger Dwight Phillips mit 8,46 Metern und im Hochsprung der Russe Iwan Uchow mit 2,34 Metern. Bei den Frauen gab es Jahres-Weltbestmarken durch Kubas Weltmeisterin Yargelis Savigne mit 15,09 Metern im Dreisprung, Alysia Johnson 1:57,34 Minuten über 800 Meter und Sentayehu Ejigu aus Äthiopien in 8:28,42 über 3000 Meter.

Sprank enttäuscht erneut

Zwei deutsche Asse sahen ihre Hoffnungen fünf Tage vor dem EM-Auftakt in Barcelona (27. Juli bis 1. August) enttäuscht. Silke Spiegelburg landete mit 4,60 Metern im Stabhochsprung wie bei der WM 2009 in Berlin auf Rang vier. Raul Spank, der WM-Bronze im Hochsprung gewonnen hatte, konnte seine Nichtnominierung für die EM nicht widerlegen: Wie bei der Braunschweiger DM sprang der vor Monaten operierte Sachse 2,25 Meter - diesmal als Sechster.

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Kanter nutzt Hartings Abwesenheit zum Sieg vor der EM

Enttäuschend auch die Auftritte zweier ebenfalls nicht im EM-Team stehender Athletinnen: Kugelstoßerin Christina Schwanitz wurde Letzte mit 18 Metern, Mareike Rittweg Sechste mit 57,18 Metern im Speerwerfen. In Abwesenheit von Weltmeister Robert Harting gewann Estlands Olympiasieger Gerd Kanter das Diskuswerfen mit 67,81 Metern, erreichte dabei aber nicht ganz die Weite des Berliners bei den deutschen Meisterschaften in Braunschweig (68,87). In 19,72 Sekunden konnte sich US-Sprinter Tyson Gay gerade noch ins Ziel retten vor Yohan Blake. Der Trainingskamerad von Weltrekordler Usain Bolt unterbot in 19,78 als dritter Jamaikaner in diesem Jahr die 20-Sekunden-Barriere über 200 Meter. Bei den Frauen entzauberte Carmelita Jeter aus den USA in 10,82 Sekunden über 100 Meter Jamaikas Star Veronica Campbell-Brown (10,98).

Schwarze Wurzeln schaden nicht

Athleten mit afrikanischen Wurzeln könnten die EM-Titelkämpfe in Barcelona so stark wie nie dominieren. Gewannen 2006 in Göteborg schwarze Läufer bereits die fünf Finals von 100 bis 1500 Meter, zählen bei der 20. EM im Olympiastadion von 1992 in 14 Disziplinen Athleten mit dunkler Hautfarbe zum Favoritenkreis. Darunter die britischen Stars Mo Farah (5000 und 10.000 Meter), Dwayne Chambers (100 und 200 Meter), Weltmeister Phillips Idowu (im Dreisprung gegen den schwarzen Franzosen Teddy Tamgho) oder über 5000 Meter die aus Äthiopien stammende Türkin Elvin Abeylegesse.

Farbiges Sextett des DLV bei der EM

Neben Raphael Holzdeppe, mit 5,80 Metern Nummer zwei in Europa, stehen fünf andere Athleten mit dunkler Hautfarbe im deutschen Team: Yasmin Quadwo und Marius Broening über 4x100 Meter, Jill Richards und Kamghe Gaba über 4x400 Meter sowie Filmon Ghirmai über 10.000 Meter.

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