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Leichtathletik: Kein EM-Start für Behrenbruch

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Leichtathletik - EM in Barcelona  

Trotz Klage: Kein EM-Start für Zehnkämpfer

23.07.2010, 12:13 Uhr | sid, sid

Leichtathletik: Kein EM-Start für Behrenbruch. Enttäuscht: Pascal Behrenbruch bleibt eine Teilnahme an der Leichtathletik-EM verwehrt. (Foto: imago)

Enttäuscht: Pascal Behrenbruch bleibt eine Teilnahme an der Leichtathletik-EM verwehrt. (Foto: imago)

Er hat alles versucht, sogar rechtliche Mittel eingesetzt. Doch für Pascal Behrenbruch ist der Traum vom Start bei der Leichtathletik-EM in Barcelona (27. Juli bis 01. August) ausgeträumt. Auch wenn seiner Klage Recht gegeben werden sollte, hat der 25-Jährige keine Chance mehr auf einen Start bei den Wettkämpfen. Aus einfachem Grund - die Meldefrist ist mittlerweile abgelaufen.

"Es ist ein Alptraum. Ich war trotz der Verletzung wieder in so guter Form und nun erhalte ich keine Chance mehr", kommentierte der frustrierte Zehnkämpfer die Entwicklung. Behrenbruch hatte vor dem deutschen Sportschiedsgericht in Köln gegen den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) geklagt, weil dieser ihn, trotz erfüllter EM-Norm, nicht auf die Nominierungsliste für die Wettkämpfe in Barcelona gesetzt hatte.

Widersprüchliche Aussagen von Medizinern

Pascal Behrenbruch hatte sich Ende Mai beim Zehnkampfmeeting im österreichischen Götzis während dem 100-Meter-Lauf einen Anriss der Patellasehne zugezogen. Dennoch erfüllte er mit 8069 Punkten die deutsche EM-Norm. Atteste von Ärzten und die Schwere der Verletzung bewogen den DLV dazu, auf eine Nominierung zu verzichten. Auch einen Fitness-Test bei den deutschen Meisterschaften am vergangenen Wochenende in Braunschweig bestand der Athlet nicht. Beim Diskuswurf verpasste er die verlangten 63,50 m und produzierte einen Fehlstart beim Hürdenlauf. "Der war so krass, dass viele glaubten, ich hätte ihn extra gemacht, weil mir die Form fehlen würde. Dabei haben mir andere Tests gezeigt, dass ich sehr fit und leistungsfähig bin", sagte der enttäuschte Zehnkämpfer. Auch andere Mediziner hatten zuvor die Sporttauglichkeit bescheinigt.

Kampf war vergebens

Der Europäische Leichtathletik-Verband (EAA) hat Behrenbruch mittlerweile informiert, dass er nicht mehr nachgemeldet werden kann. Die Klage, die der Athlet der LG Eintracht Frankfurt mithilfe seiner Anwältin Caroline Steurer eingereicht hatte, ist nun nutzlos. Pascal Behrenbruch ist frustriert über die Vorgehensweise des DLV bei der Nominierung: "Es fehlen auf der Startliste so viele Leute, dass ich mir sogar eine Medaille zugetraut hatte, meine letzten Trainingswerte waren ausgezeichnet. Es ist enttäuschend, dass mich der DLV nicht unter Vorbehalt angemeldet hat."

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