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Leichtathletik-EM: Hammerwerfer Esser verpasst Finale

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Hammerwerfer Esser verpasst EM-Finale

27.07.2010, 12:32 Uhr | dpa, dpa

Leichtathletik-EM: Hammerwerfer Esser verpasst Finale.

Wieder kein Edelmetall für Markus Esser (Foto: dpa)

Maßlos enttäuscht hetzte Markus Esser durch die Laufgänge der Mixed-Zone. Nur raus hier, mag der Hammerwerfer nach der Riesen-Enttäuschung gedacht haben. Eben hatte er das Finale bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Barcelona verpasst, war sieben Meter unter seiner Saisonbestleistung geblieben, ist sang- und klanglos ausgeschieden. Nichts wie weg! Kein Wort. Kein Blick. Leichtathletik-EM 2012: Zeitplan

"Ich kann jetzt nichts sagen, ich weiß noch gar nicht, was passiert ist", sagte Esser in den Katakomben des Olympiastadions von 1992. "Ich habe gerade drei Fernsehinterviews abgebrochen, weil ich fast geheult habe." Wie ein Häufchen Unglück trollte sich der 105-Kilo-Mann vom TSV Bayer 04 Leverkusen dann mit einem letzten Seufzer: "Okay - ihr könnt mich in einer Stunde anrufen."

Qualifikationsweite um Längen verpasst

Doch ändern werden auch Erklärungen und Analysen nichts mehr. Dieser Dienstag, das war nicht der Tag des Markus Esser: Mit blamablen 71,89 Metern blieb der 30 Jahre alte deutsche Meister weit unter der geforderten Qualifikationsweite (77,50). Im Feld der 25 starken Männer kam der einzige Deutsche nicht über den 19. Platz hinaus.

Wie konnte das einem alten Hasen passieren, der sein Wettkampfgerät Mitte Mai schon 78,87 Meter weit geschleudert hat? "Ich habe diesmal nicht weit genug geworfen. Das ist die einzige Erklärung. So einfach ist das." Zur Enttäuschung gesellte sich der Trotz des Verlierers.

Wieder kein Edelmetall bei einem internationalen Höhepunkt

Schon die Körpersprache im Ring sagte alles: Das wird heute nichts. Erster Versuch: ungültig. Kopfschütteln. Zweiter Versuch: 71,83. Dann setzte er alles auf eine Karte - doch die 71,89 müssen wie der schwarze Stempel auf Essers Rückflugticket ausgesehen haben. Wieder nichts mit einer EM-Medaille. Vor vier Jahren in Göteborg war nur der undankbare vierte Platz herausgesprungen.

Für Barcelona hatte sich der Schützling von Trainer Helge Zöllkau, der Speerwerferin Steffi Nerius zur Weltmeisterin gemacht hat, mehr vorgenommen. "In den Endkampf kommen", wollte der deutsche Serienmeister, der bei internationalen Höhepunkten bisher immer leer ausging. Neunter war Esser bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking, bei der WM Vierter (2005), Sechster (2009) und Achter (2007). Und diesmal marschierte der Sportsoldat meilenweit an einer Medaille vorbei.

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