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DLV: Weitere Enttäuschungen für deutsche Leichtathleten

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Weitere Enttäuschungen für deutsche Leichtathleten

29.07.2010, 21:11 Uhr | dpa, dpa

DLV: Weitere Enttäuschungen für deutsche Leichtathleten. Gerissen, raus, vorbei: Malte Mohr schied bereits früh aus. (Foto: dpa)

Gerissen, raus, vorbei: Malte Mohr schied bereits früh aus. (Foto: dpa)

Während Sprint-Star Christophe Lemaitre auf dem Weg zum großen Star der Leichtathletik-Europameisterschaften in Barcelona ist, enttäuscht das deutsche Team dagegen weiter. Der Franzose gewann am Tag nach dem 100-Meter-Sieg auch seine beiden ersten Rennen über die 200 Meter. Mit Stabhochspringer Malte Mohr und Dreispringerin Katja Demut schieden hingegen zwei weitere deutsche Hoffnungsträger schon im Vorkampf aus. Mitfavorit Mohr scheiterte an der Qualifikationshöhe von 5,65 Metern. Dabei hatte der 24-Jährige vor der EM noch offensiv von einer Medaille gesprochen und von Gold geträumt.

"Was soll ich machen? Trübsal blasen bringt jetzt auch nichts. Es ist gelaufen", sagte der Deutsche Meister aus München. Mohr übersprang lediglich 5,50 Meter, die nötigen 15 Zentimeter höher ging es nur für Fabian Schulze (München) und Raphael Holzdeppe (Zweibrücken) hinaus. Beide erreichten das Finale am Samstagabend. "Malte ist jetzt raus. Deshalb muss ich jetzt in die Bresche springen und seinen Medaillentraum wahr machen", meinte Schulze.

Verband will Ruhe bewahren

Ähnlich wie er will auch der Deutsche Leichtathletik-Verband trotz der Serie von Rückschlägen nicht in Panik verfallen. "Wir sehen keinen Grund, vom Kurs abzuweichen", sagte Sportdirektor Thomas Kurschilgen. "Die Analyse der Trainer zeigt keine Unsicherheiten, die Stimmung in der Mannschaft ist gut." Als wirklich große Enttäuschung bezeichnete er nur den achten Platz von Diskuswerferin Nadine Müller. Vor ihr waren allerdings auch Kugelstoßerin Nadine Kleinert (Siebte) sowie die Hammerwerfer Markus Esser und Kathrin Klaas (im Vorkampf gescheitert) deutlich unter den Erwartungen geblieben.

Russisches Gold im Hochsprung

Alexander Schustow dagegen hatte allen Grund zum Jubeln. Der 26 Jahre alte Russe gewann mit 2,33 Metern Gold im Hochsprung vor seinem favorisierten Landsmann Iwan Uchow (2,31) sowie Martyn Bernard aus Großbritannien (2,29).

Noch mehr im Blickpunkt stand aber Lemaitre. Der Publikumsliebling aus Frankreich lief auch ins Finale über 200 Meter, weil er zunächst seinen Vorlauf in 20,64 und dann das Halbfinale in 20,39 Sekunden gewann. Der 20-Jährige steigerte sich trotz Wetterumschwung und Müdigkeit. "Ich habe nur wenig geschlafen und fand es schwer, aufzustehen. Ich hatte auch ein wenig Angst. Aber es ging", sagte er.

Dreispringerin Demut patzt

Sebastian Ernst (Wattenscheid) schied hingegen über 200 Meter als Halbfinal-Letzter aus (20,95). Noch viel größer war die Enttäuschung aber bei Demut: Die Dreispringerin leistete sich drei Fehlversuche und damit ein ähnliches Missgeschick wie vor einem Jahr bei der WM in Berlin: Da hatte sie die Qualifikation mit zwei ungültigen Sprüngen und einem schwachen Satz über 11,38 Meter verpatzt. "Ich fühle mich beschissen", sagte die 26-Jährige. "Ich war gut drauf und bin jetzt einfach nur tief enttäuscht. Woran es lag, weiß ich auch nicht."

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