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Diamond League: Mohr siegt - Superzeit von Gay

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Gay krönt sich zum Sprintkönig - Mohr trumpft auf

28.08.2010, 08:35 Uhr | dpa, dpa

Diamond League: Mohr siegt - Superzeit von Gay. Tyson Gay holt sich den Gesamtsieg über 100 Meter. (Foto: dpa)

Tyson Gay holt sich den Gesamtsieg über 100 Meter. (Foto: dpa)

Sieg für Malte Mohr, Superzeit von Tyson Gay: Beim Diamond-League-Finale in Brüssel hat sich der Stabhochspringer aus München mit einer persönlichen Bestleistung von 5,85 Metern eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit dieser Höhe war der 24-Jährige sogar für Europameister Renaud Lavillenie zu stark: Der Franzose wurde nur Zweiter (5,80) und musste sich mit dem Gesamtsieg in der neuen Leichtathletik-Serie trösten. "Natürlich bin ich froh über meine Bestleistung, vor allem weil sie mich hier hat gewinnen lassen", sagte Mohr. Bei der EM in Barcelona war der deutsche Meister noch in der Qualifikation gescheitert.

Der vierte Platz seines Vereinskollegen Fabian Schulze (5,65) und vor allem Rang drei von Speerwerfer Matthias de Zordo rundeten das gute deutsche Abschneiden vor 47.000 Zuschauern im ausverkauften König-Baudouin-Stadion ab. Mit 82,39 Metern musste sich de Zordo wie schon in Stockholm nur Seriensieger Andreas Thorkildsen aus Norwegen (89,88) und Tero Pitkämäki aus Finnland (83,36) geschlagen geben.

Schlangen läuft Bestzeit

Auch der EM-Zweite Carsten Schlangen lief über 1500 Meter eine persönliche Bestzeit (3:34,19 Minuten), wurde mit einem großen Rückstand auf den Tages- und Gesamtsieger Asbel Kiprop aus Kenia (3:32,18) aber nur Siebter. Vor einer Woche in Zürich hatten die Deutschen zwei Siege, zwei zweite und zwei dritte Plätze gefeiert.

Gay verpasst eigenen Rekord um 1/100

Tyson Gay krönte sich in Brüssel endgültig zum Sprint-König dieses Jahres: Nach seiner Weltjahresbestzeit und dem Sieg über Usain Bolt holte sich der Amerikaner über 100 Meter auch den Gesamtsieg in der Diamond League. In 9,79 Sekunden lief der 28-Jährige den beiden Jamaikanern Nesta Carter (9,85) und Yohan Blake (9,91) davon und verpasste seinen eigenen Saisonrekord nur um 1/100 Sekunde. Gay lief damit die neuntbeste 100-Meter-Zeit der Leichtathletik-Historie.

Semenya mit Diamond-League-Premiere

Caster Semenya belegte bei ihrer Diamond-League-Premiere den dritten Platz über 800 Meter und lief dabei eine persönliche Saisonbestzeit von 1:59,65 Minuten. Nur die WM-Zweite Janeth Jepkosgei aus Kenia (1:58,82) und Europameisterin Maria Sawinowa aus Russland (1:59,49) waren schneller als die 19 Jahre alte Südafrikanerin, die wegen Zweifeln an ihrem Geschlecht elf Monate lang nicht starten durfte. Am vergangenen Sonntag hatte Semenya beim ISTAF in Berlin sogar gewonnen. Bei den Männern siegte David Rudisha (Kenia) fünf Tage nach seinem Weltrekord (1:41,09) im Olympiastadion auch in Brüssel: Diesmal lief er nach 1:43,50 Minuten ins Ziel.

Diskuswerferin Barrois fährt Gesamtsieg ein

Beim Diskuswerfen brachte Europameisterin Sandra Perkovic der Kubanerin Yarelis Barrios die erste Saisonniederlage bei. Der Olympiazweiten gelang zwar mit 65,96 Metern ihr bester Wurf in diesem Jahr, die Kroatin warf aber fast einen Meter weiter (66,93). Der Gesamtsieg in der Diamond League war Barrios dafür nicht mehr zu nehmen. Die Weltjahresbeste Nadine Müller war nicht am Start.

Kroatin Vlasic setzt Siegesserie fort

Hochspringerin Blanka Vlasic und Sprinterin Allyson Felix (USA) setzten dagegen ihre Siegesserien fort. In Abwesenheit von Ariane Friedrich gelang Vlasic mit einer Höhe von 2,00 Metern der fünfte Erfolg in Serie. Felix hat streckenübergreifend schon achtmal nacheinander gewonnen: Diesmal lag die 24-Jährige nach 22,61 Sekunden über 200 Meter vorn, nachdem sie in der vergangenen Woche auch die Diamond-League-Wertung über 400 Meter für sich entschieden hatte.

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