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Gebrmariam und Kiplagat gewinnen New-York-Marathon

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Äthiopier gewinnt New-York-Marathon

07.11.2010, 18:04 Uhr | dpa, dpa

Gebrmariam und Kiplagat gewinnen New-York-Marathon. Gewinner Gebr Gebremariam läuft als Erster ins Ziel ein. (Foto: AP)

Gewinner Gebr Gebremariam läuft als Erster ins Ziel ein. (Foto: AP)

Marathon-Weltrekordler Haile Gebrselassie erlebte beim New-York-Debüt eine herbe Enttäuschung, sein äthiopischer Landsmann Gebr Gebrmariam überraschte dagegen die Konkurrenz. Während Gebrselassie mit Knieproblemen aufgab, sorgte Gebrmariam für den ersten Triumph eines Marathon-Neulings in New York seit 27 Jahren. Der Sieg bei den Frauen und ebenfalls 130.000 Dollar gingen bei der 41. Auflage des prestigeträchtigen Rennens an Edna Kiplagat aus Kenia.

Der letztjährige Cross-Weltmeister Gebrmariam war bei Sonne, kühlen Temperaturen und unangenehmem Wind am Ende nicht zu stoppen und gewann auf der schweren Strecke in inoffiziell 2:08:14 Stunden vor Vizeweltmeister Emmanuel Mutai aus Kenia (2:09:15).

Über 45.000 Starter

Kiplagat setzte sich in 2:28:20 Stunden durch, dahinter folgten die Marathon-Neulinge Shalane Flanagan (2:28:40) aus den USA und Mary Keitany (2:29:02) aus Kenia. Die Rekordzahl von 45.344 Läuferinnen und Läufer waren für das Rennen gemeldet.

Auch Europameister Röthlin steigt aus

Gebrselassie hatte nach dem langen Flug Probleme bekommen. Der 37-Jährige litt nach Angaben seines Managers Jos Hermens unter Kniebeschwerden, die sich offenbar während des Laufs verschlimmerten. Nach 25 Kilometern war der viermalige Berlin-Sieger nicht mehr zu sehen. Auch der Schweizer Europameister Viktor Röthlin stieg aus.

Angesichts des Windes hielten sich die Stars lange zurück. Für Tempo sorgte in Manhattan James Kwambai, dessen Bestzeit nur eine knappe halbe Minute über dem Weltrekord liegt. Doch der Kenianer übernahm sich, aus dem Führungsquartett blieben nur Mutai und Gebrmariam übrig. Der Marathon-Neuling hängte Mutai auf den letzten Kilometern durch den hügeligen Central Park locker ab.

Flanagan kann nicht folgen

Im Damen-Rennen blieben die Favoritinnen ebenfalls lange zusammen. Erst auf der zweiten Hälfte wurde es schneller, in den Central Park bog ein Spitzentrio ein. Dort zerschlugen sich die Hoffnungen der Amerikaner auf einen Heimsieg. Flanagan, 2008 Olympia-Dritte über die 10.000 Meter, musste als Erste abreißen lassen. Auch 25-Kilometer-Weltrekordlerin Keitany konnte nicht mehr folgen.

Vor dem Start vorgestellt wurde außer den Top-Athleten auch der Chilene Edison Pena. Der 34-Jährige gehört zu den 33 Bergleuten, die nach 69 Tagen aus einem über 600 Meter tiefen Stollen gerettet wurden. Er hatte sich mit Jogging fitgehalten und war bei seiner Ankunft auf dem New Yorker Flughafen von Gebrselassie begrüßt worden.

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