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Beinamputation: Drama um Diskus-Olympiasiegerin Wyludda

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Drama um Diskus-Star Wyludda: "Bein oder Leben"

08.01.2011, 12:24 Uhr | dpa, dpa

Beinamputation: Drama um Diskus-Olympiasiegerin Wyludda. Ilke Wyludda holte 1996 Diskus-Gold bei den Olympischen Spielen in Atlanta. (Foto: imago)

Ilke Wyludda holte 1996 Diskus-Gold bei den Olympischen Spielen in Atlanta. (Foto: imago)

Drama um Diskus-Olympiasiegerin Ilke Wyludda: Der Goldmedaillengewinnerin von 1996 ist der "Bild"-Zeitung zufolge ein Teil des rechten Beins amputiert worden. Nach einer Bakterien-Infektion ist der Eingriff bei der 41-Jährigen bereits am 9. Dezember vorgenommen worden, heißt es in dem Bericht. "Ich hatte die Wahl, das Bein zu verlieren oder mein Leben. Aber ich wollte leben", sagte Wyludda. Und die Olympiasiegerin von Atlanta weiß, wovon sie spricht. Sie absolvierte nach ihrer Karriere ein Medizinstudium und wird am 21. Januar ihre Approbation erhalten.

Wyludda ist wegen anhaltender Schmerzen in den vergangenen Jahren mehrmals an Knie und Unterschenkel operiert worden.

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"Sepsis hätte tödlich enden können"

Dieses Mal habe es jedoch Komplikationen gegeben, als eine offene Wunde geschlossen werden sollte. "Diese Sepsis hätte tödlich enden können. 50 Prozent aller Betroffenen überleben eine solche Infektion nicht", erklärte Wyludda, die sich als Ärztin auf Schmerztherapie spezialisieren möchte. Daher sind ihr die notwendigen Anpassungen in ihrem persönlichen Umfeld bekannt. "Klar wird es Veränderungen geben, Wohnung und Auto müssen umgebaut werden. Aber das Leben ist jetzt so, wie es ist."

Ex-Trainer gibt ihr Halt

Ihr ehemaliger Trainer Gerhard Böttcher, der sie in Atlanta zu Olympia-Gold führte, gibt ihr Halt. "Die Sache ist sehr bedauerlich aufgrund ihrer langen Leidensgeschichte. Doch mit ihrem starken Willen wird sie in der Lage sein, auch diese Situation zu meistern. Sie hat die richtige Entscheidung nach langen Überlegungen getroffen", sagte der ehemalige Bundestrainer, der bis 2009 in Halle auch Nadine Müller trainierte

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