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ARD wehrt sich gegen Athleten-Vorwürfe

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ARD hätte sich Gespräch mit Athleten gewünscht

22.02.2011, 18:53 Uhr | dpa, dpa

ARD wehrt sich gegen Athleten-Vorwürfe. Hochspringerin Ariane Friedrich im Fokus der Kamera. (Foto: imago)

Hochspringerin Ariane Friedrich im Fokus der Kamera. (Foto: imago)

ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky hat sich gegen den Protest der deutschen Leichtathleten gewehrt. "Den Weg, den die Athletinnen und Athleten gewählt haben, finde ich äußerst bedauerlich", sagte Balkausky zu der harschen Kritik an der fehlenden Live-Berichterstattung von der WM. "Ich hätte mir gewünscht, dass die Aktiven das Gespräch mit ARD und ZDF suchen, bevor sie in die Öffentlichkeit gehen und Vorwürfe äußern, ohne weitere Hintergründe über die tatsächlichen Vertragsverhandlungen zu kennen."

Die Leichtathleten hatten am Vortag in einer beispiellosen Aktion massiv gegen den Verzicht von ARD und ZDF auf die Live-Übertragung der Weltmeisterschaften im August in Daegu protestiert. Die öffentlich-rechtlichen Sender hatten bereits im Vorfeld erklärt, dass die finanziellen Forderungen für die TV-Rechte der WM zu hoch seien.

Verschiedene Maßstäbe?

"Schade ist auch, dass in der aktuellen Diskussion gerne vergessen wird, dass zu den Verhandlungen zwei Seiten gehören", sagte der ARD-Sportkoordinator. Bedauerlicherweise werde jedoch die Handlungsweise des Weltverbandes IAAF und des Vermarkters IEC nie kritisch hinterfragt. "Die Öffentlichkeit verlangt stets von den öffentlich-rechtlichen Sendern, dass gespart wird", sagte Balkausky. "Nun wird gespart, indem ARD und ZDF nicht bereit sind, übersteigerte Lizenzforderungen zu erfüllen, doch anscheinend werden bei unterschiedlichen Sportarten verschiedene Maßstäbe angesetzt."

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