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Leichtathletik-Hallen-EM: Bayer verteidigt seinen Titel

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Leichtathletik-EM  

Bayer verteidigt seinen Titel

05.03.2011, 18:19 Uhr | dpa, dpa

Leichtathletik-Hallen-EM: Bayer verteidigt seinen Titel. Sebastian Bayer hat in Paris gut lachen. (Foto: dpa)

Sebastian Bayer hat in Paris gut lachen. (Foto: dpa)

Weitspringer Sebastian Bayer ist seiner Freundin Carolin Nytra in die Goldspur gefolgt. Einen Tag nach dem Fotofinish-Coup der Hürdensprinterin verteidigte der 24-Jährige bei den Hallen-Europameisterschaften in Paris seinen Titel und holte bereits das dritte Gold für das grandiose deutsche EM-Team. (Leichtathletik-EM 2012: Zeitplan)

Silber und Bronze erkämpften die starken Kugelstoßerinnen Christina Schwanitz und Josephine Terlecki. Stabhochspringer Malte Mohr katapultierte sich auf das Siegerpodest und freute sich über Bronze. Überraschend sprintete 400-Meter-Läufer Thomas Schneider auf den zweiten Platz.

Nur fünf Zentimeter fehlen Schwanitz zu Gold

Die Bilanz für den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) konnte sich schon nach dem zweiten Tag der Titelkämpfe sehen lassen: Dreimal Gold, dreimal Silber und zwei Bronzemedaillen. Vor zwei Jahren holten die DLV-Asse in Turin zehn Plaketten - eine goldene ging damals an Bayer für seinen Sensations-Sprung von 8,71 Meter. Diesmal ging der Titel für 55 Zentimeter weniger weg. Bayer gewann mit 8,16 Metern vor dem Franzosen Kafétien Gomis (8,03) und dem Dänen Morten Jensen (8,00).

"Zweiter Platz - das ist phänomenal", jubelte Schwanitz, "aber ich ärgere mich darüber, dass es nur fünf Zentimeter bis zum ersten Platz sind. Die Freude kommt dann später", sagte die deutsche Meisterin. Mit 18,65 Meter musste sich Schwanitz nur der Russin Anna Awdejewa (18,70) geschlagen geben. Das gute deutsche Teamresultat machte Terlecki als Dritte (18,09) komplett. Sophie Kleeberg wurde mit 17,63 Meter Sechste.

Spanks Medaillentraum platzt im Finale

Vizeweltmeister Mohr tat seine Schuldigkeit und wurde mit 5,71 Metern Dritter. Seine Vereinskollegen Fabian Schulze (Platz 6/5,51) und Tim Lobinger (Achter mit 5,41) gingen leer aus. Publikumsliebling Renaud Lavillenie verteidigte vor 8000 Fans im Palais Omnisports mit der Jahresweltbestleistung von 6,03 Meter souverän seinen Titel. Silber holte sein Landsmann Jerome Clavier (5,76).

Als das deutsche Frauen-Trio noch die Plätze zwei, drei und sechs feierte, platzte der Medaillentraum von Hochspringer Raul Spank. Der WM-Dritte kam über 2,20 Meter nicht hinaus. Spank wurde so nur Achter und Letzter im Finale, das der russische Favorit Iwan Uchow mit glänzenden 2,38 Meter für sich entschied.

Deutsches Damen-Trio gut im Rennen

In den Vorkämpfen konnten nur die deutschen Stabhochspringerinnen überzeugen: Das Trio springt am Sonntag um die Medaillen. Silke Spiegelburg und Lisa Ryzih schafften die Qualifikationshöhe von 4,55 Meter auf Anhieb. Kristina Gadschiew brauchte dafür drei Versuche. Neun Frauen stehen im Finale. Die deutsche Rekordhalterin Spiegelburg hatte 2009 in Turin EM-Silber geholt.

Zuvor war Christian Blum bereits im 60-Meter-Vorlauf gescheitert. Der deutsche Meister vom TV Wattenscheid kam in enttäuschenden 6,80 Sekunden nur auf Platz 27 im Feld der 35 Sprinter. Das Weitsprung-Finale der Frauen findet am Schlusstag ohne Nadja Käther und Michelle Weitzel statt. Weitzel landete bei 6,44 Meter, auch Käther (6,36) verfehlte die geforderten 6,60 Meter deutlich. Ausgeschieden ist auch Hochsprung-Hoffnung Marie-Laurence Jungfleisch, mit 20 Jahren die Jüngste im deutschen EM-Team. Für die deutsche Meisterin war bei 1,89 Meter Endstation.

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