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Leichtathletik - Marathon  

Ausländer-Siege beim Utrecht-Marathon unerwünscht

11.04.2011, 12:20 Uhr | sid

Ausländer-Siege beim Utrecht-Marathon unerwünscht. Beim Utrecht-Marathon soll aus Sicht des Veranstalters möglichst kein ausländischer Athlet siegen. (Foto: imago)

Beim Utrecht-Marathon soll aus Sicht des Veranstalters möglichst kein ausländischer Athlet siegen. (Foto: imago)

Mit einer ungewöhnlichen Maßnahme wollen die Organisatoren des Utrecht-Marathons am Ostermontag in den Niederlanden die kenianische Siegesserie beenden. Nach einem Bericht der Tageszeitung "De Volkskrant" sollen einheimische Sieger im Vergleich zu ausländischen Akteuren das hundertfache an Preisgeld bekommen. Demnach würde ein niederländischer Sieger 10.000 Euro erhalten, ein internationaler Sieger dagegen nur 100 Euro.

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"Wir schließen niemanden aus. Jeder ist willkommen. Aber wir wollen niederländische Athleten fördern", sagte Rennleiter Louran van Keulen. In den vergangenen vier Jahren gewann jeweils ein Kenianer.

Niederländische Läufer begrüßen die Maßnahme

Anti-Diskriminierungs-Organisationen sprechen im gegenwärtigen Fall offen von Diskriminierung der Afrikaner, zumal den ausländischen Athleten neben dem geringen Preisgeld weder Startgeld noch Übernachtung gezahlt werden. Einer Klage geben sie jedoch keine großen Erfolgsaussichten.

Die niederländischen Läufer, zuletzt 2003 in der Siegerliste, bewerten die Maßnahme positiv. "Wir laufen das ganze Jahr gegen Kenianer. Es ist nicht so, dass wir der Konkurrenz aus dem Weg gehen. Aber es ist schön, wenn wir auch einmal an der Spitze des Feldes um den Sieg kämpfen", sagte beispielsweise Marathonläufer Rens Dekkers.

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