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Leichtathletik: Rekord durch Demut - Heidler mit nächster Weltklasse-Weite

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Rekord durch Demut - Heidler mit nächster Weltklasse-Weite

15.06.2011, 08:11 Uhr | dpa, sid, dapd

Leichtathletik: Rekord durch Demut - Heidler mit nächster Weltklasse-Weite. Katja Demut ist nun auch im Freien die beste deutsche Dreispringerin. (Foto: imago)

Katja Demut ist nun auch im Freien die beste deutsche Dreispringerin. (Foto: imago)

Dreispringerin Katja Demut hat das Pfingstwochenende mit einem deutschen Rekord gekrönt. Sie verbesserte in Wesel den 17 Jahre alten deutschen Rekord von Helga Radtke auf 14,57 Meter. Damit steigerte Demut die alte Marke um elf Zentimeter. "Die Weite ist sehr gut. Ich weiß aber, es ist technisch noch einiges drin. Der Sprung kann noch besser sein. Persönlich habe ich mir den Rekord nicht zugetraut, denn ich war noch kaputt vom Wettkampf in Oslo. Aber manchmal täuscht einen das eigene Körpergefühl", sagte die deutsche Serienmeisterin zu "leichtathletik.de".

National ist Demut fast unschlagbar und sammelte bereits neun Meistertitel im Freien und in der Halle. Auch der deutsche Hallenrekord ist seit ihren 14,47 Meter aus diesem Winter in ihrem Besitz. International kämpft die Dreispringerin regelmäßig damit, die Qualifikation zu überstehen und ins Finale einzuziehen. Bei der WM 2009, der EM 2010 und der Hallen-EM 2011 blieb sie jeweils in der Qualifikation hängen.

Durchbruch in der Weltklasse eine Frage der Zeit

Doch das Potenzial für nicht nur Weltklasse-Weiten, sondern auch Weltklasse-Platzierungen ist da: Nur sechs Dreispringerinnen flogen in diesem Jahr noch weiter als Demut. Beim Diamond-League-Meeting in Oslo sprang sie in einem starken Feld auf Platz vier. Die Siegesweite von Weltmeisterin Yargeris Savigne (Kuba) lag bei 14,81 Metern und damit durchaus noch im Bereich ihrer Reichweite. Dranbleiben, besser werden, Schwächen abstellen - für Demut ist das so etwas wie ein Leitmotiv.

Heidler dominiert die Hammerwurf-Welt

In Fränkisch-Crumbach im Odenwald jubelten 1500 Zuschauer mit Hammerwerferin Betty Heidler. Drei Wochen nach ihrem Weltrekord von 79,42 Metern gelang der 27-Jährigen mit 77,53 Meter die zweitbeste Weite ihrer Karriere. Damit siegte sie im hochkarätig besetzten Wettbewerb vor der Chinesin Wenxiu Zhang, die sich mit 75,65 Meter auf Platz zwei der Weltjahresbestenliste schob. Dritte wurde Kathrin Klaas mit 73,54 Meter. "Es ist schon auch noch für mich gewöhnungsbedürftig, zwei oder wie beim Weltrekord noch mehr Meter weiter zu werfen als früher", sagte Heidler. Die in zehn Jahren erarbeitete Lockerheit und Sicherheit, verbunden mit technischer Stabilität und körperlicher Fitness seien Grund für ihr neues Niveau. "Damit sind wir endlich an einem Punkt, wo man sicher um eine internationale Medaille mit werfen kann", sagte Trainer Michael Deyhle.

Die 80 Meter im Visier

Nachdem Betty Heidler laut eigener Aussage zwei Wochen gebraucht hat, um den "Schock" des Weltrekords von Halle zu verarbeiten, beschäftigt sie sich nun schon mit der nächsten Schallmauer. "Wenn nur 58 Zentimeter fehlen, denkt man natürlich automatisch an die 80 Meter. Aber ich bin da ganz entspannt und stress' mich nicht", sagte die Jura-Studentin und ausgebildete Polizeibeamtin. Auch Deyhle traut ihr den ganz großen Wurf zu, er sei nur eine Frage der Zeit: "Wie der Weltrekord, werden auch die 80 Meter irgendwann fallen. Er ist nicht planbar, es muss eben alles stimmen."

Geherin Krantz mit WM-Norm

Bei den internationalen Deutschen Meisterschaften der Geher in Erfurt feierten Sabine Krantz und André Höhne die Meistertitel über 20 Kilometer. Krantz unterbot in 1:31:08 Stunden die WM-Norm um 22 Sekunden. Dabei setzte sie sich vor der Polin Agnieszka Szwarnog und Ainhoa Pinedo Gonzales (Spanien) durch. Höhne gewann den Titel in 1:23:22 Stunden vor Christopher Linke und Maik Berger. Höhne blieb damit 67 Sekunden über der WM-Norm, Linke war schon vorher für die WM qualifiziert.

Matthias de Zordo angeschlagen

Beim Meeting in Rehlingen schafften die Deutschen vier Siege, aber keine Top-Ergebnisse. Über 800 Meter verbesserte Robin Schembera in 1:46,36 Minuten immerhin seine deutsche Jahresbestzeit. Speerwerfer Matthias de Zordo, von Rücken- und Fußbeschwerden gehandicapt, wurde mit 76,65 Metern nur Dritter. Sprint-Europameisterin Verena Sailer muss bei der Team-Europameisterschaft am 18./19. Juni in Stockholm wegen Achillessehnenproblemen passen.

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