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Leichtathletik - Team-EM  

DLV mit starkem Auftritt bei der Team-EM

18.06.2011, 18:37 Uhr | dpa

DLV mit starkem Auftritt bei der Team-EM. Betty Heidler bescherte dem deutschen Team zwölf Punkte. (Foto: imago)

Betty Heidler bescherte dem deutschen Team zwölf Punkte. (Foto: imago)

Die deutschen Leichtathleten mischen bei der Team-Europameisterschaft in Stockholm vorne mit. Nach dem ersten Tag liegen sie mit 183,5 Punkten als Zweite hinter Titelverteidiger Russland (213,5). Dritter des zweitägigen Wettbewerbs ist Großbritannien mit 160 Punkten.

Herausragend waren mit Einzelerfolgen Hammerwerferin Betty Heidler, Speerwerferin Christina Obergföll und Kugelstoßer David Storl. Deutschland hatte 2010 Platz drei belegt.

Weltjahresbestleistung mit dem ersten Versuch

Hammerwurf-Weltrekordlerin Betty Heidler ließ gleich im ersten Wettkampf nichts anbrennen. Die 27-Jährige musste sich zwar mit 73,43 Meter begnügen, verwies damit aber Tatjana Lisenko aus Russland (71,44) und die Tschechin Katarina Safrankova (69,39) auf die Plätze zwei und drei. "Es war meine schlechteste Leistung in dieser Saison, aber ich habe zwölf Punkte für Deutschland gewonnen - das war mein Ziel", sagte die Europameisterin, die im sechsten Wettbewerb 2011 ungeschlagen blieb.

Einen großen Wurf schaffte Christina Obergföll. Gleich im ersten Versuch gelang ihr mit dem Speer eine Weltjahresbestleistung von 66,22 Meter. "Ich bin entspannt in den Wettkampf gegangen und habe genauso entspannt geworfen", freute sich die Olympia-Dritte und fügte mit Blick auf die Weltmeisterschaften im August in Daegu hinzu: "Das ist gut für den Kopf, wenn man sich peu á peu steigert."

Spiegelburg steigert ihre eigene Bestleistung

Einen starken Auftritt hatte auch Kugelstoßer David Storl. Er verdrängte im letzten Versuch mit 20,81 Meter noch Olympiasieger Tomasz Majewski (Polen/20,51) auf Rang zwei. Dritter wurde Europameister Andrej Michnewitsch (Weißrussland/20,40). "Es ist schon schön, vor den Beiden zu liegen, aber ich bin gut drauf", sagte Storl, der seine persönliche Bestleistung um 21 Zentimeter verfehlte.

Dagegen stieg Stabhochspringerin Silke Spiegelburg so hoch wie noch nie. Sie steigerte ihre eigene Bestleistung im Freien um vier Zentimeter auf 4,75 Meter, musste aber der höhengleichen Polin Anna Rogowska Platz eins überlassen. Höher als dieses Duo sprang in dieser Saison noch keine andere Frau. "Ich bin froh, dass diese Barriere endlich gefallen ist, das bedeutet mir sehr viel", sagte die deutsche EM-Zweite.

Lemaitre wird immer schneller

Weitsprung-Europameister Christian Reif kam zwar nicht über 8,10 Meter und den vierten Platz hinaus, war aber dennoch zufrieden. "Ich bin nicht unglücklich mit dem Ausgang", sagte er. Nicht zufrieden war Raul Spank. Der WM-Dritte übersprang nur 2,28 Meter und musste sich mit Platz drei abfinden. Nur Sechste wurde die frischgebackene deutsche Dreisprung-Rekordlerin Katja Demut. Ihr gelang nur ein gültiger Versuch mit 13,81 Meter.

Immer schneller wird der Franzose Christophe Lemaitre. Die 100 Meter lief er in französischer Rekordzeit von 9,95 Sekunden. "Alles war gut. Der Start, die Beschleunigung auf den ersten 60 Metern und die Endphase", sagte der dreimalige Europameister und schnellste weiße Europäer. Tobias Unger wurde in 10,47 Sekunden Achter.

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