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Leichtathletik: Mohr präsentiert sich für die WM in Topform

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Mohr peilt den Titel an

13.08.2011, 11:20 Uhr | dpa

Leichtathletik: Mohr präsentiert sich für die WM in Topform. Überflieger: Malte Mohr trumpfte vor dem Brandenburger Tor auf. (Foto: dpa)

Überflieger: Malte Mohr trumpfte vor dem Brandenburger Tor auf. (Foto: dpa)

Nervenprobe bestanden, die Leichtathletik-Weltmeisterschaft kann kommen: "Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich auch in Daegu noch einen draufpacken kann, und dann werde ich definitiv um die Goldmedaille mitspringen", sagte Malte Mohr - es wäre der erste deutsche Titel im Stabhochsprung. "Ich bin schon jemand, der gern mit Druck springt, dann kann ich meine Höchstleistung springen." Beim Vier-Länder-Kampf vor dem Brandenburger Tor war der Dritte der Weltjahresbestenliste (5,81 Meter) aus München als einziger Stabartist fehlerfrei geblieben.

Bei dem spektakulären Wettbewerb im Zentrum Berlins avancierte Mohr mit 15 von 16 möglichen Punkten zum "Matchwinner" des dreiköpfigen deutschen Teams. Vor allem, als es im finalen Durchgang - jeder Starter hatte vier Versuche - drauf ankam: Der Amerikaner Brad Walker, Weltmeister von 2007 und Zweiter der Weltjahresbestenliste, hatte nach drei Fehlversuchen noch 5,66 Meter übersprungen. Der Sieg des deutschen Trios, das Weitspringer Sebastian Bayer und seine Disziplin-Kollegin Bianca Kappler komplettierten, hing allein von Mohr ab.

"Es kam alles auf diesen Sprung an"

"Das war enorm wichtig, auch um zu zeigen, dass mir Druck gerade recht ist, um meine Leistung zu zeigen. Es kam ja alles auf diesen Sprung an", meinte der Hallen-EM-Dritte in diesem Jahr und Hallen-WM-Zweite von 2010. Und er meisterte die 5,72 Meter klar. Mohr konnte nach seinem vielumjubelten Auftritt zudem zufrieden und zuversichtlich feststellen: Seine Sprünge seien alle sehr, sehr sicher und hoch drüber gewesen.

Für Mohr geht es nun vor allem darum, fit und gesund zu bleiben bis zu den Titelkämpfen in Südkorea (27. August bis 4. September). "Bis dahin werde ich definitiv in Topform sein", kündigte der 1,92 Meter große Athlet an. Die bisherige Vorbereitung sei sehr, sehr gut gelaufen, meinte er. Der Sieg in Berlin mit dem Team inklusive.

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