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Erste deutsche Medaille: Diskus-Silber für Müller

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Erste deutsche Medaille: Diskus-Silber für Müller

28.08.2011, 13:36 Uhr | dpa

Erste deutsche Medaille: Diskus-Silber für Müller. Erfolgreich: Nadine Müller gewinnt Silber im Diskuswerfen.  (Quelle: imago)

Erfolgreich: Nadine Müller gewinnt Silber im Diskuswerfen. (Quelle: imago)

Diskuswerferin Nadine Müller hat bei der Leichtathletik-WM in Daegu Silber und damit die erste Medaille für das deutsche Team geholt. Die 25-Jährige musste sich mit 65,97 Metern lediglich der Weltjahresbesten Li Yanfeng (66,52 Meter) aus China geschlagen geben. Bronze ging an die Kubanerin Yarelys Barrios (65,73)..

Mit der schwarz-rot-goldenen Fahne strahlte Müller in die Kameras. Für die 1,93 Meter große Blondine war es die erste internationale Medaille. "Das ist genial, einfach nur genial. Das war bisher der Wettkampf meines Lebens, ich bin super zufrieden. Ich hätte nicht mit einer Medaille gerechnet." Bis dato letzte Medaillengewinnerin für den DLV im Diskuswurf war Franka Dietzsch, die 2007 in Osaka Gold eroberte.

Zwei deutsche Zehnkämpfer in den Top 10

Als "König der Athleten" krönte sich zum zweiten Mal Trey Hardee. Der amerikanische Titelverteidiger setzte sich im Zehnkampf mit 8607 Punkten gegen seinen amerikanischen Landsmann Ashton Eaton und den Kubaner Leonel Suarez durch. Der deutsche Youngster Jan Felix Knobel legte als Achter mit 8200 Zählern als glänzendes WM-Debüt hin. Sein Frankfurter Teamkollege Pascal Behrenbruch - bei Halbzeit nur 22. - kämpfte sich sogar noch auf Platz sieben (8211) vor.

Im 10.000-Meter-Rennen der Männer stieg Kenenisa Bekele bei seinem Comeback nach 19-monatiger Verletzungspause bei Kilometer sechs aus und verließ mit Leidensmiene das Stadion. Mit seinem fünften Titel in Folge hätte er seinen berühmten Landsmann Haile Gebrselassie übertrumpfen können. Zu Gold lief dann aber überraschend sein Landsmann Ibrahim Jeilan, der in einem packenden Endspurt noch den Briten Mo Farah niederrang.

Reese erneut Weitsprung-Weltmeisterin

Die alte ist auch die neue Weltmeisterin im Weitsprung: Brittney Reese aus den USA gewann am zweiten Tag der Titelkämpfe Gold mit 6,82 Metern. Auf den Silberrang flog Olga Kutscherenko aus Russland mit 6,77 Metern. Bronze ging an die Lettin Iveta Radevica, die einen Zentimeter kürzer sprang. Das Finale fand ohne deutsche Beteiligung statt. Sosthene Moguenara und Bianca Kappler waren in der Qualifikation gescheitert.

Waleri Bortschin hat seinen Titel als 20-Kilometer-Weltmeister erfolgreich verteidigt. Der Olympiasieger verwies in der südkoreanischen Metropole in 1:19:56 Stunden seinen Landsmann und Weltrekordler Wladimir Kanajkin sowie Luis Fernando Lopez auf die nächsten Plätze. Der Potsdamer Christopher Linke kam als einziger deutscher Starter mit 4:21 Minuten Rückstand auf den 21. Platz.

Weltmeister Ryan Brathwaite scheiterte über 110 Meter Hürden an einem Deutschen. Willi Mathiszik war im ersten Vorlauf in 13,53 schneller und kam weiter - Braithwaite konnte seine Sachen packen. Auch Erik Balnuweit erreichte mit 13,57 Sekunden das Halbfinale. Ausgeschieden ist dagegen sein Vereinskollege Alexander John.

Deutsches Trio im Finale

Jubel bei den deutschen Stabhochspringerinnen: Alle drei DLV-Athletinnen haben das Finale erreicht. Vize-Europameisterin Silke Spiegelburg und DLV-Rekordhalterin Martina Strutz überquerten am Sonntag 4,55 Meter. Fünf Zentimeter weniger reichten auch für Kristina Gadschiew zum Einzug in den Medaillenkampf der besten Zwölf. Im Finale greift auch Weltrekordlerin Jelena Issinbajewa nach dem WM-Debakel von 2009 wieder nach dem Titel: Die 29 Jahre alte Russin benötigte nur einen Versuch und überquerte 4,55 Meter sicher.

Die dreifache Vizeweltmeisterin Nadine Kleinert steht ebenfalls im Finale in ihrer Disziplin. Die 35-jährige Kugelstoßerin kam in der Qualifikation auf 18,75 Meter und steht somit genau wie Mannschaftskameradin Christina Schwanitz in der Final-Runde. Schwanitz stieß mit 19,20 Metern Saisonbestleistung. Hingegen schied Kleinerts Klubkollegin Josephine Terlecki mit schwachen 17,85 Metern aus.

Kwadwo sprintet ins Halbfinale

100-Meter-Sprinterin Yasmin Kwadwo hat unterdessen das Halbfinale erreicht. Die 20-Jährige stellte im Vorlauf ihre persönliche Bestleistung von 11,29 Sekunden ein und stürmte in die nächste Runde. Ausgeschieden ist dagegen Leena Günther. 11,36 Sekunden reichten nicht für die Medizinstudentin aus Köln. Für die besten Vorlaufzeiten sorgten die Bulgarin Ivet Lalova und Blessing Okagbare aus Nigeria (beide 11,10).

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