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Leichtathletik-WM: Halbfinal-Aus für beinamputierten Läufer Pistorius

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Pistorius scheitert im Halbfinale - Deutsche schwach

29.08.2011, 15:20 Uhr | dapd

Leichtathletik-WM: Halbfinal-Aus für beinamputierten Läufer Pistorius. Letzter des Halbfinales: Sprinter Oscar Pistorius. (Quelle: dpa)

Letzter des Halbfinales: Sprinter Oscar Pistorius. (Quelle: dpa)

Der beinamputierte 400-Meter-Läufer Oscar Pistorius ist bei der Leichtathletik-WM in Daegu im Halbfinale ausgeschieden. Der 24-jährige Südafrikaner benötigte 46,19 Sekunden und wurde Letzter seines Laufs.

Pistorius ist der erste Läufer der WM-Geschichte, der mit Karbon-Prothesen bei den Titelkämpfen der Nichtbehinderten an den Start ging. (Live-Ticker zum Nachlesen: Alles zum dritten Wettkampftag)

Japanischer Oldie gewinnt Hammerwurf

Auf der blauen Bahn der WM-Arena avancierte die US-Amerikanerin Carmelita Jeter mit ihrem 100-Meter-Sieg in 10,90 Sekunden zur schnellsten Frau der Welt und brach am Tag nach Usain Bolts Fehlstart-Debakel die Vorherrschaft von Jamaikas Sprint-Team. Der US-Amerikaner Jason Robertson gewann die 110-Meter-Hürden, weil der eigentliche Sieger Dayron Robles aus Kuba wegen Behinderung des letztlich zweitplatzierten Chinesen Liu Xiang disqualifiziert wurde.

Die weiteren Weltmeistertitel sicherten sich der Pole Pawel Wojciechowski, der 5,90 Meter im Stabhochsprung schaffte, Kugelstoßerin Valerie Adams aus Neuseeland (21,24 Meter), Amantle Montsho (Botswana/49,56) über 400 Meter sowie Japans Hammerwurf-Oldie Koji Murofushi (81,24 Meter).

Kein Tag für die deutschen Athleten

Wenig Glück hatten die Deutschen am dritten Wettkampftag: Nadine Kleinert und Jennifer Oeser vergossen sogar bittere Tränen, Malte Mohr verpasste den ersehnten Höhenflug am Abendhimmel und Markus Essers Hammer flog um 27 Zentimeter an Bronze vorbei. Bei der Vergabe der Podestplätze blieb den deutschen Athleten somit nur die Zuschauerrolle.

"Mensch, die 30 Zentimeter hätte der Hammer auch noch weiter fliegen können", schimpfte Hammerwerfer Esser, der mit 79,12 Metern eine starke Weite ablieferte. Der 31-Jährige wurde wie 2005 Vierter und blieb trotz der auch beim vierten WM-Anlauf verpassten Medaille optimistisch. "Mir gibt das Ergebnis Aufschwung in Richtung London 2012. Markus Esser ist zurück in der Welt."

Außenseiter dominieren den Stabhochsprung

Der als Mitfavorit gehandelte Malte Mohr geriet in einer hochklassigen Konkurrenz in Zugzwang, als er die 5,65 Meter erst im zweiten Versuch überquerte, kämpfte aber leidenschaftlich um seine Chance und schaffte mit 5,85 Metern eine neue Saisonbestleistung. Das reichte dennoch nicht zum erhofften Edelmetall. Der erst 21 Jahre alte Piotr Wojciechowski geht als erster polnischer Stabhochsprung-Weltmeister in die Geschichte ein. Zweiter wurde ebenso überraschend der Kubaner Lazaro Borges (5,90) vor Topfavorit Renaud Lavillenie (Frankreich/5,85)

Oesers Medaillentraum ist wohl geplatzt

Vizeweltmeisterin Jennifer Oeser muss sich wohl schon von einer erneuten Medaille verabschieden. Nach den ersten vier Disziplinen des Siebenkampfs ist die 27-Jährige nur Siebte. Oeser holte bislang insgesamt 3791 Punkte. An der Spitze liegt Titelverteidigerin Jessica Ennis aus Großbritannien mit 4078 Punkten vor Tatjana Tschernowa aus Russland (3927). Lilli Schwarzkopf rangiert in der Zwischenwertung mit 3637 Punkten auf Platz elf. Julia Mächtig liegt mit 2812 Zählern an 23. Stelle.

Enttäuschung auch bei den deutschen Kugelstoßerinnen: Nadine Kleinert belgte mit 19,26 Metern nur den achten Platz belegt, Christina Schwanitz wurde mit 17,96 Metern Zwölfte. Die 35 Jahre alte Kleinert, die 2009 in Berlin noch WM-Zweite geworden war, verzichtete aus Verletzungsgründen auf ihren letzten Versuch.

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