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Leichtathletik-WM: Storl überrascht im Vorkampf

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Storl überrascht im Kugelstoß-Vorkampf - Obergföll glänzt mit dem Speer

01.09.2011, 08:31 Uhr | dapd, dpa

Leichtathletik-WM: Storl überrascht im Vorkampf. Kugelstoßer David Storl weckt Hoffnungen auf eine Medaille. (Quelle: dpa)

Kugelstoßer David Storl weckt Hoffnungen auf eine Medaille. (Quelle: dpa)

Kugelstoßer David Storl hat im Vorkampf der Leichtathletik-WM 2011 in Daegu überraschend Medaillenhoffnungen geweckt. Mit 21,50 Meter gelang dem 21-Jährigen der weiteste Stoß. Er verbesserte damit seine Bestleistung um 45 Zentimeter. Ebenfalls ins Finale eingezogen ist der frühere Europameister und WM-Dritte von 2005, Ralf Bartels. Er schaffte 20,45 Meter. In einer erneut starken deutschen Mannschaft überzeugten auch Speerwerferin Christina Obergföll sowie die Weitspringer Christian Reif und Sebastian Bayer, die jeweils mit Topweiten die Endkämpfe erreichten. Die 4-Mal-400-Meter-Staffel der Männer schaffte überraschend mit der fünftbesten Zeit den Finaleinzug.

Eigentlich war es nur ein Ausrutscher. "So auf Weite habe ich gar nicht unbedingt gestoßen", sagte Kugelstoßer Storl selbst verwundert. Mit 21,50 Metern wurde er mit einem Stoß zum Medaillenkandidaten und erzielte dabei auch die beste Weite eines deutschen Kugelstoßers seit 21 Jahren (1990 schaffte der Berliner Ulf Timmermann 21,64 Meter).

"Damit hätte ich am wenigsten gerechnet. Im Finale muss ich diese Leistung erstmal bestätigen. Ich lasse mich überraschen und hoffe, dass es noch etwas weiter geht", sagte Storl, dessen erster Versuch ungültig war. "Ich habe hinterher geguckt, um zu sehen, wo die Kugel aufkommt. Da bin ich drübergefallen", berichtete er. Für ihn war das kein Problem: "Ich habe so viele Wettbewerbe mit zwei ungültigen Versuchen begonnen."

Obergföll unterstreicht Titelambitionen

Speerwerferin Obergföll unterstrich mit der "besten Qualifikation meines Lebens" und der Spitzenweite von 68,76 Metern ihre Titelambitionen. Sie verfehlte damit ihre Saisonbestleistung nur um zehn Zentimeter und ist Topfavoritin für die Entscheidung. "Da will ich noch weiter werfen. Wenn dann eine Andere noch weiter käme, wäre das nicht tragisch." Das war in der Qualifikation nicht der Fall. Die Weltrekordlerin und Titelverteidigerin Barbora Spotakova aus Tschechien begnügte sich mit 63,40 Meter.

Keine Mühe mit der Qualifikationsweite von 61 Metern hatte Katharina Molitor, die auf Anhieb 63,52 Meter erreichte. Ihre Vereinsgefährtin, die Europameisterin Linda Stahl, schaffte 60,21 Meter und zog als Neunte in den Endkampf ein.

Reif und Bayer beide klar über acht Meter

Weitsprung-Europameister Reif mit der drittbesten Weite (8,13 Meter) und Bayer mit dem fünftbesten Ergebnis (8,11) buchten locker einen Platz im Endkampf. Nur Titelverteidiger Dwight Phillips aus den USA mit 8,32 Metern und der Australier Mitchell Watt mit exakt den geforderten 8,15 Metern schafften die Norm. "Morgen geht es richtig weit, da habe ich mir noch einen aufgehoben", sagte Reif. Hallen-Europameister Bayer trat nach dem gelungenen ersten Versuch nicht mehr an. "Das Knie muckte ein bisschen. Ich habe mich warm gehalten, aber ich wusste, dass es reicht. Ich bin super zufrieden", sagte er.

Überraschend als fünftbestes Team qualifizierte sich die 4x-400-Meter-Staffel der Männer für den Endlauf. Jonas Pless, Kamghe Gaba, Eric Krüger und Thomas Schneider liefen in 3:00,68 Minuten deutsche Jahresbestzeit. Schneller waren unter anderem die Südafrikaner mit Prothesenläufer Oscar Pistorius auf der Startposition. Dessen Teamgefährtin und 800-Meter-Titelverteidigerin Caster Semenya gewann ihren Vorlauf in 2:01,00 Minuten nur knapp. Hochsprung-Titelverteidigerin Blanka Vlasic aus Kroatien, die im Vorfeld über Muskelprobleme geklagt hatte, übersprang die geforderten 1,95 Meter ebenso mühelos wie Hauptrivalin Anna Tschitscherowa aus Russland, die mit 2,07 Meter Weltjahresbeste ist.


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