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Usain Bolt läuft Weltjahresbestzeit

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Bolt läuft Weltjahresbestzeit

16.09.2011, 20:50 Uhr | dpa, dapd

Usain Bolt läuft Weltjahresbestzeit. Usain Bolt läuft beim Diamond-League-Finale Weltjahresbestzeit über 100 Meter. (Quelle: Reuters)

Usain Bolt läuft beim Diamond-League-Finale Weltjahresbestzeit über 100 Meter. (Quelle: Reuters)

Supersprinter Usain Bolt hat zum Saisonschluss mit einem fulminanten 100-Meter-Sieg für einen Paukenschlag gesorgt. Beim Diamond-League-Finale der Leichtathleten in Brüssel siegte er in der Weltjahresbestzeit von 9,76 Sekunden.

Der 25 Jahre alte Jamaikaner lieferte sein bestes Saisonrennen auf dieser Strecke ab und gewann vor seinem Landsmann Nesta Carter, der 9,89 Sekunden benötigte. "Ich wollte die Bestzeit laufen. Ich bin glücklich", sagte Bolt. Der Weltrekordhalter lief in Brüssel die viertschnellste 100-Meter-Zeit eines Sprinters bisher.

Auch Blake und Bekele schnell unterwegs

Über 200 Meter darf nun 100-Meter-Weltmeister Yohan Blake die zweitschnellste Zeit sein Eigen nennen. Der Jamaikaner benötigte 19,26 Sekunden. Für Blake wäre sogar noch eine bessere Zeit möglich gewesen. Doch er leistete sich einen schlechten Start. Den Weltrekord hält sein Landsmann Bolt mit 19,19 Sekunden, die er bei der WM 2009 in Berlin gelaufen war.

Bolt hatte sich bei der WM im südkoreanischen Daegu Gold in 19,40 Sekunden geholt - diesmal staunte er über die Zeit seines Trainingspartners: "Das ist eine große Überraschung für mich."

De Zordo gewinnt Diamond Race

Von den sechs deutschen Assen konnte nur Speerwurf-Weltmeister Matthias de Zordo ein Ausrufezeichen setzen: Der 23 Jährige steigerte seine persönliche Bestleistung auf glänzende 88,36 Meter, gewann damit auch das Diamond Race - und 40 000 Dollar. De Zordo fing den Norweger Andreas Thorkildsen noch ab, der mit 81,86 Metern nur Fünfter wurde.

Die Gesamtsiege in ihrer Disziplin hatten sich bereits vor einer Woche in Zürich zwei deutsche WM-Starterinnen gesichert: Christina Obergföll im Speerwurf und Stabhochspringerin Silke Spiegelburg sammelten die meisten Punkte.

Bekele rehabilitiert sich

Zuvor hatten die Zuschauer schon einen flotten 10.000-Meter-Lauf erlebt - und ein fulminantes Comeback von Kenenisa Bekele. 19 Tage nach seinem Ausstieg im WM-Finale gewann der Äthiopier in der Weltjahresbestzeit von 26:43,16 Minuten. Der Weltrekordler war in Brüssel nur 82 Hundertstelsekunden schneller als der Kenianer Lucas Kimeli Rotich.

Auch Weltmeisterin Carmelita Jeter aus den USA bot den Fans noch einmal Bestes: Die 31-Jährige machte mit ihrem Sieg in starken 10,78 Sekunden ihren Gesamterfolg in der 100-Meter-Wertung perfekt.

Müller kann Diamond-League-Führung nicht verteidigen

Diskuswurf-Vizeweltmeisterin Nadine Müller verpasste den Gesamtsieg in der Diamond League. Mit 59,50 Meter wurde die 25-Jährige nur Sechste und konnte damit ihre Führungsposition nicht verteidigen. Den Gesamterfolg und eine Prämie von 40.000 Dollar sicherte sich die Kubanerin Yarelis Barrios. Ihr reichten 65,33 Meter und Platz zwei. Weltmeisterin Li Yanfeng aus China gewann den Wettbewerb mit 65,79 Metern.

"Nach der WM war die Luft raus. Wir haben im Training nochmal versucht gegenzusteuern, aber es hat nicht funktioniert", erklärte Müllers Trainer Rene Sack.

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