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Ironman: Andreas Raelert kann sich auf Hawaii nur selbst schlagen

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Triathlon - Ironman  

Raelert kann sich auf Hawaii nur selbst schlagen

06.10.2011, 11:45 Uhr | dapd

Ironman: Andreas Raelert kann sich auf Hawaii nur selbst schlagen. Andreas Raelert ist Weltrekord-Halter über die Ironman-Distanz. (Foto: imago)

Andreas Raelert ist Weltrekord-Halter über die Ironman-Distanz. (Foto: imago)

Dem Weltrekord soll nun auch der Weltmeistertitel folgen: Drei Monate nach seiner Bestzeit von Roth geht Triathlet Andreas Raelert beim legendären Ironman auf Hawaii als Top-Favorit an den Start. Nach Platz drei 2009 und Platz zwei im Vorjahr hat der 35-Jährige den großen Coup vor Augen.

"Mit einem perfekten Tag und etwas Glück ist vielleicht ein Treppchenplatz höher als im Vorjahr drin", sagte Raelert dem Internetportal "tri2b". Damit wäre er der König von Kona.

Enges Finish im letzten Jahr

Vor einem Jahr hatte Raelert die oberste Stufe des Podiums dem Australier Chris McCormack überlassen müssen, aber Respekt gewonnen. Nach dem fast acht Stunden dauernden Kampf gegen die äußeren Einflüsse und den inneren Schweinehund hatte McCormack vier Kilometer vor dem Ziel dem neben ihm laufenden Raelert die Hand gereicht. Es war eine symbolische Geste der Hochachtung. Kurze Zeit später setzte McCormack zum Schlussspurt an, Raelert musste sich mit einem Rückstand von 100 Sekunden mit Rang zwei begnügen.

McCormack konzentriert sich auf Olympia

Revanchieren kann sich Raelert, der zuletzt in Roth die Weltbestzeit auf sagenhafte 7:41:36 Stunden gedrückt hat, diesmal nicht. McCormack verzichtet auf die Titelverteidigung, weil er sich schon jetzt ganz auf seinen geplanten Start bei Olympia 2012 in London vorbereitet. Raelert kann sich damit eigentlich nur selbst schlagen. "Ich fühle mich geehrt, dass ich einer der Top-Favoriten bin und starte mit großer Zuversicht ins Rennen", sagte er gegenüber "Triathlon-TV". Allerdings sieht er die Weltspitze noch näher zusammengerückt: "Es wird mit Sicherheit einen noch engeren Rennverlauf als in den letzten Jahren geben." Diese Einschätzung teilt Timo Bracht, der sich stärker in Form fühlt als bei seinem sechsten Platz vor einem Jahr: "Das Feld wird immer enger. Man braucht eine gute Strategie und die nötige Lockerheit, um dann zuzuschlagen."

Schinderei in drei Akten

Dass ein Sieg bei dem Kraftakt über 3,8 Kilometer Schwimmen im Pazifik, 180 Kilometer Radfahren in der windanfälligen Lavawüste und einem Marathonlauf auf glühend heißem Asphaltband kein Selbstläufer ist, weiß kaum einer besser als der Münchner Faris Al-Sultan. "Jetzt ist zwar ein Mann da, der von der Physis her der Stärkste ist, aber das war er im letzten Jahr auch", sagte der Hawaii-Sieger von 2005. Sich selbst sieht Al-Sultan nicht als Rivalen für Raelert: "Gewinnen werde ich das Rennen nicht, Top fünf ist das Ziel."

Größter Herausforderer für Raelert dürfte der zweimalige Hawaii-Sieger Craig Alexander aus Australien sein, der unlängst erst Weltmeister auf der Halbdistanz in Las Vegas wurde. Alexander löste dabei Michael Raelert ab, der eigentlich zusammen mit seinem Bruder auf Hawaii einen familiären Doppelsieg feiern wollte. Doch daraus wird nichts. Im Sommer hatte Michael Raelert eine Fußverletzung erlitten. Damit ist für die "Raelert Brothers" auch die Chance auf die Prämie des Ausrüsters von einer Million Dollar bei einem Doppelsieg dahin.

Chrissie Wellington scheint unbesiegbar

Noch eindeutiger als bei den Männern ist die Favoritenrolle bei den Frauen besetzt. Nachdem die Britin Chrissie Wellington im vergangenen Jahr wegen einer Verletzung kurzfristig ihren Start hatte absagen müssen, wird sie ihre unterbrochene Siegesserie nach allen Regeln der Wahrscheinlichkeit wieder aufnehmen. Am 10. Juli hatte sie in Roth ihren eigenen Weltrekord auf 8:18:13 Stunden verbessert. Im Gegensatz zu den Männern haben die Frauen aus Deutschland wohl keine Siegchance.

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