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Wilson Kipsang gewinnt Frankfurt-Marathon

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Vier Sekunden fehlen zum Weltrekord

30.10.2011, 15:59 Uhr | sid

Wilson Kipsang gewinnt Frankfurt-Marathon. Wilson Kipsang darf sich über 95.000 Euro freuen.  (Quelle: dpa)

Wilson Kipsang darf sich über 95.000 Euro freuen. (Quelle: dpa)

Nach 42,195 Kilometern fehlten ganze vier Sekunden zum Weltrekord: Der Kenianer Wilson Kipsang hat den 30. Frankfurt-Marathon mit Streckenrekord in 2:03,42 Stunden gewonnen, aber die erst am 25. September in Berlin aufgestellte Weltbestmarke seines Landsmannes Patrick Makau knapp verpasst. "Es war ein fantastisches Rennen, das Tempo war unglaublich", sagte Kipsang, der seinen Sieg von 2010 wiederholte und sich über ein Preisgeld in Höhe von 95.000 Euro freuen konnte.

Der 28 Jahre alte Kipsang lag bei seinem vierten Marathon lange auf Weltrekordkurs und verpasste erst auf dem letzten Kilometer den ganze großen Coup. Ihm bleibt der Trost, den zweitschnellsten Marathon der Geschichte gelaufen zu sein. Für einen kenianischen Dreifachsieg sorgten Levy Matebo (2:05:16) und Albert Matebor (2:05:25).

Jan Fitschen "echt happy"

Bester Deutscher war der frühere 10.000-Meter-Europameister Jan Fitschen als 32, der zwar die hohe Olympia-Norm des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (2:12:00) verpasste, aber in 2:15:40 Stunden eine starke Vorstellung ablieferte: "Ich habe alles richtig gemacht und bin echt happy." Die Norm für London will Fitschen im Frühjahr angehen. Bei seinem Marathon-Debüt im Mai in Düsseldorf war der 34-Jährige noch rund fünf Minuten langsamer gewesen als nun in Frankfurt. Andre Pollmächer, die größte Hoffnung bei den deutschen Männern, schied dagegen nach rund 30 Kilometern aus.

Bei den Frauen kam kam Sabrina Mockenhaupt als Neunte ins Ziel. In 2:28:08 Stunden unterbot sie wie Susanne Hahn bei ihrem Comeback nach einer Babypause (2:28:49/11.) die Olympianorm (2:30:30), verpasste aber ihre angepeilte Bestzeit um zwei Minuten. "Bis Kilometer 34 lief es nach Plan, dann kam der Mann mit dem Hammer. Ich habe alles riskiert, heute viel verloren, habe aber zumindest die Norm", sagte Mockenhaupt.

Äthiopierin Daska läuft Streckenrekord

Der Sieg mit Streckenrekord ging an die Äthiopierin Mamitu Daska in 2:21:59 Stunden. Zweite und Dritte wurden mit Agnes Kiprop (2:23:54) und Flomena Chepchirchir (2:24:21) zwei Kenianerinnen.

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