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Leichtathletik-Hallen-WM: David Storl holt Silber im Kugelstoßen

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"Ich habe Silber gewonnen und nicht Gold verloren"

10.03.2012, 08:57 Uhr | dapd, sid

Leichtathletik-Hallen-WM: David Storl holt Silber im Kugelstoßen. David Storl holt bei der Leichtathletik-Hallen-WM im Kugelstoßen Silber. (Quelle: dpa)

David Storl holt bei der Leichtathletik-Hallen-WM im Kugelstoßen Silber. (Quelle: dpa)

David Storl stieß erst die Kugel in den Käfig und dann den Arm begeistert in die Höhe. Obwohl sein sechster und letzter Versuch ungültig war, hatte der 21-Jährige allen Grund zur Freude. Mit der persönlichen Bestleistung von 21,88 Metern wurde der Freiluft-Weltmeister bei den globalen Hallen-Titelkämpfen der Leichtathleten in Istanbul Zweiter. Im Freien bei der WM 2011 in Daegu hatte er mit 21,78 Metern noch sensationell den Titel geholt.

"Ich habe Silber gewonnen und nicht Gold verloren", sagte Storl. Der Amerikaner Ryan Whiting hatte ihn mit einem Stoß auf exakt 22 Meter noch übertrumpft. Bronze in einem laut Storl "Wahnsinns-Wettkampf" ging an den polnischen Olympiasieger Tomasz Majewski mit 21,72 Metern. Dem bisherigen Weltranglisten-Spitzenreiter Reese Hoffa aus den USA blieb mit 21,55 Metern nur Rang vier

Der Bestweite des Idols wieder ein Stück näher gekommen

"Mein Ziel war eine Medaille mit persönlicher Bestleistung. Mit 21,88 Metern brauche ich mich nicht zu verstecken", kommentierte Storl seinen neuerlichen Kraftakt. Der Bundespolizist schob sich auf Rang zehn in der Hallen-Weltbestenliste. Von den deutschen Athleten stieß nur Ulf Timmermann (22,55) weiter. "Er ist mein Idol. Das ist der Bereich, wo ich irgendwann einmal hin möchte", sagte Storl.

Der jüngste Kugelstoß-Weltmeister der Geschichte hatte im ersten Versuch das Richtmaß gesetzt. "Ich wollte gleich auf Angriff gehen und die Konkurrenz schocken, das war die Strategie", berichtete Storl. Bis zum fünften Durchgang lag der Deutsche vorn. Dann konterte Whiting. Storl riskierte zum Schluss noch einmal alles, trat aber über.

Dobrinska knackt 20 Jahre alten Weltrekord

Storl durfte sich mit der Silber-Prämie von 30.000 Dollar trösten. 40.000 Dollar für den Sieg und zusätzlich noch einmal 50.000 Dollar für den Weltrekord gab es für die Ukrainerin Natalja Dobrinska. Sie knackte als erste Fünfkämpferin die 5000-Punkte-Marke und verbesserte mit 5013 Zählern die alte 20 Jahre alte Rekordmarke der Russin Irina Belowa um 22 Punkte.

Die favorisierte Titelverteidigerin Jessica Ennis aus Großbritannien stellte mit 4.965 Zählern zwar eine neue persönliche Bestleistung auf, musste sich aber mit Silber begnügen. Bronze ging an Austra Skujyte aus Litauen mit 4.802 Punkten.

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