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Heidler siegt mit Weltklasse-Wurf in Ostrau

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Heidler siegt mit Weltklasse-Wurf in Ostrau - 78,07 m

24.05.2012, 21:09 Uhr | dpa

Heidler siegt mit Weltklasse-Wurf in Ostrau. Weltrekordlerin Betty Heidler bewies erneut ihre Stärke.

Weltrekordlerin Betty Heidler bewies erneut ihre Stärke. (Quelle: dpa)

Ostrau (dpa) - Weltrekordlerin Betty Heidler hat den zweitbesten Hammerwurf ihrer Karriere geschafft und ihre Favoritenrolle für die Olympischen Spiele in zwei Monaten unterstrichen.

Beim Leichtathletik-Meeting in Ostrau siegte die 28-Jährige mit der Weltklasse-Weite von 78,07 Metern vor der WM-Dritten Wenxiu Zhang aus China (76,99) und Ex-Weltmeisterin Anita Wlodarczyk aus Polen (74,81). "Ich bin natürlich glücklich über dieses Ergebnis", sagte Heidler. Für die WM-Zweite von 2011 war es in ihrem vierten Wettkampf dieser Olympia-Saison bereits der vierte Sieg.

Ihren eigenen Weltrekord aus dem vergangenen Jahr (79,42) verfehlte Heidler in Ostrau um gut anderthalb Meter, die Weltjahresbestleistung der Weißrussin Aksana Miankowa (78,19) nur um zwölf Zentimeter. "Ich fühle mich technisch noch nicht ganz so sicher wie letztes Jahr, aber ich bin in einer besseren Form", sagte sie.

Mit einer klaren Aussage Richtung Olympische Spiele in London hielt sich die Frankfurterin dennoch zurück. "Es gibt jedes Jahr das gleiche Ziel", sagte sie. "Beim Jahreshöhepunkt eine Medaille zu holen und gleichzeitig immer zu versuchen, seine persönliche Bestleistung zu verbessern."

Im vergangenen Jahr war Heidler auch als Favoritin zu den Weltmeisterschaften nach Daegu gereist, wo sie sich dann überraschend Tatjana Lysenko geschlagen geben musste. Die Russin fehlte in Ostrau genauso wie die Weltjahresbeste Miankowa. Kathrin Klaas aus Frankfurt wurde mit 72,25 Metern Fünfte.

Bei den Männern belegte Markus Esser den vierten Platz. Der WM-Vierte aus Leverkusen erfüllte mit 77,27 Metern zwar die Norm für die Europameisterschaften Ende Juni in Helsinki. Zur Olympia-Norm fehlten ihm allerdings 73 Zentimeter. "Es geht bergauf, definitiv", sagte Esser trotzdem. "Die ersten drei Wettkämpfe in diesem Jahr liefen überhaupt nicht, deshalb war das heute ein Schritt in die richtige Richtung. Die EM-Norm ist abgehakt, jetzt bleiben mir noch genügend Wettkämpfe, um mich auf die Olympia-Norm zu stürzen."

In einem starken Wettkampf siegte der WM-Zweite Krisztian Pars aus Ungarn mit dem Meetingrekord von 82,28 Metern vor dem jungen Polen Pawel Fajdek (80,36). Der Hauptteil des Ostrauer Meetings mit dem Start von Sprintstar Usain Bolt findet am Freitagabend statt.

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