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Krause läuft Olympianorm über 3000 m Hindernis

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Eugene: Topleistungen, Olympia-Norm und Kopfschmerzen

10.06.2012, 14:26 Uhr | dpa

Krause läuft Olympianorm über 3000 m Hindernis. Gesa Felicitas Krause ist über 3000 Meter Hindernis in Eugene Olympia-Norm gelaufen.

Gesa Felicitas Krause ist über 3000 Meter Hindernis in Eugene Olympia-Norm gelaufen. (Quelle: dpa)

Eugene (dpa) - Sieben Weltjahresbestleistungen, ein vom Winde verwehter Weltrekord und die Olympia-Norm für Gesa Felicitas Krause über die 3000 Meter Hindernis: Der zweite Tag des Diamond- League-Meetings in Eugene (US-Bundesstaat Oregon) bot den 12 000 Zuschauern knapp zwei Stunden Leichtathletik-Spektakel pur.

Für den Höhepunkt im historischen Hayward-Field sorgte Liu Xiang. Der chinesische Superstar lief in sensationellen 12,87 Sekunden zum Sieg über 110 Meter Hürden - und war dabei so schnell wie der Kubaner Dayron Robles bei seinem Weltrekord am 12. Juni 2008. Einziges Manko - der Rückenwind von 2,4 Metern pro Sekunde blies etwas zu stark. "Ich hätte niemals gedacht, dass ich so schnell laufen kann", meinte Liu. Zum ersehnten Duell mit Robles kam es nicht, denn der Olympiasieger war wegen Visa-Problemen daheim geblieben.

Über die Stadionrunde machte Sanya Richards-Ross (USA) zwei Monate vor den Sommerspielen eine Kampfansage an Weltmeisterin Amantle Montsho aus Botswana. Richards-Ross ließ bei ihrem überlegenen Sieg in Weltjahresbestzeit von 49,39 Sekunden der Afrikanerin (49,62) keine Chance und unterbot die bisherige Jahresbestmarke der Jamaikanerin Novlene Williams-Mills gleich um sechs Zehntel. "Ich weiß, dass ich in der Form meines Lebens bin. Das hat sich schon im Training angedeutet", betonte Richards-Ross.

Erfreulich aus deutscher Sicht war beim Sieg der brasilianischen Weltmeisterin Fabiana Murer (4,63 Meter) der dritte Platz der WM-Zweiten Martina Strutz im Stabhochsprung. Die Neubrandenburgerin überquerte allerdings nur bescheidene 4,38 Meter. Einen souveränen Auftritt bot die WM-Neunte Gesa Felicitas Krause über 3000 Meter Hindernis. Zwar stand die erst 19-Jährige aus Frankfurt im Schatten der kenianischen Siegerin Milcah Chemos, die in Weltjahresbestzeit (9:13,69 Minuten) gewann. Dennoch blieb Krause als Siebte in 9:34,76 Minuten klar unter der Olympia-Norm (9:39,00) für London.

Bereits am Vortag hatte Hammerwurf-Weltrekordlerin Betty Heidler mit einer Weite von 75,93 Meter ihre Siegesserie auf fünf Erfolge innerhalb eines Monats ausgebaut. Für ihre Frankfurter Vereinskollegin Kathrin Klaas lief indes alles schief. Beim ersten Versuch überdrehte sie, krachte mit dem Hinterkopf auf die Betonplatte und musste anschließend mit fünf Stichen genäht werden. "Mir geht's besser. Ich habe leichte Kopfschmerzen, und meine Ellenbogen sind geschwollen. Aber es hätte auch schlimmer kommen können", gab Klaas via Twitter Entwarnung.

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