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Dopingverdacht: Langstrecken-Läuferin Restle-Apel suspendiert

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Simret Restle-Apel droht eine zweijährige Sperre

06.06.2012, 20:41 Uhr | dpa, sid

Dopingverdacht: Langstrecken-Läuferin Restle-Apel suspendiert. Langstreckenläuferin Simret Restle-Apel steht unter Doping-Verdacht. (Quelle: imago)

Langstreckenläuferin Simret Restle-Apel steht unter Doping-Verdacht. (Quelle: imago)

Langstreckenläuferin Simret Restle-Apel ist wegen Dopingverdachts vorläufig suspendiert worden. Zuvor war der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) von der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) über das Ergebnis einer Trainingskontrolle im Mai informiert worden. Bei der Olympia-Kandidatin soll EPO nachgewiesen worden sein.

Restle-Apel ist in Eritrea geboren und besitzt seit fünf Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft. Ende Mai hatte sie die EM-Norm über 5000 Meter in 15:28,71 Minuten unterboten. Schon vorher war die deutsche Meisterin im Halbmarathon die für Helsinki geforderte Zeit über 10.000 Meter in 32:41,50 Minuten gelaufen. Für die Sommerspiele in London hat sich die in Wiesbaden lebende Restle-Apel bislang noch nicht qualifiziert.

Alles nur ein Versehen?

"Diese Nachricht war auch für mich ein großer Schock", teilte die für den PSV Grün-Weiß Kassel startende Restle-Apel auf ihrer Homepage mit. "Es geschah nicht mit Absicht zur Leistungssteigerung, sondern versehentlich und einmalig. Trotzdem bedauere ich den Vorfall so sehr."

Eine mögliche Erklärung lieferte Winfried Aufenanger, ihr Trainer bei Grün-Weiß Kassel. "Sie glaubt, dass der Grund die Verwechslung mit einem Medikament ihrer kranken Schwiegermutter ist.", sagte Aufenager. Der Trainer, der sich beim Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) über mehrere Jahre um die Langstreckler und Marathonläufer gekümmert hat, war angesichts der Nachricht "überrascht".

Keine Gedanken an ein Karriere-Ende

Wie der DLV mitteilte, liege das weitere Ergebnismanagement, also die Beweissicherung, bei der NADA. "Alle weiteren Informationen werden jetzt von uns gesammelt. Das mündet nach Lage der Dinge in einem Schiedsgerichtsverfahren", sagte ein NADA-Sprecher. Restle-Apel erklärte, sie werde "hundertprozentig das Vorgehen der NADA akzeptieren und auf den Ausgang des Verfahrens warten".

Die 28-Jährige will trotz der ihr nun drohenden zweijährigen Sperre weitermachen. "Dies bedeutet nicht mein Karriereende, sondern dass ich weiterhin sehr hart trainiere und dass mein Sport an erster Stelle für mich steht", sagte Restle-Apel.

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