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Powell nur im Auto schneller als Bolt

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Powell nur im Auto schneller als Bolt

07.06.2012, 12:16 Uhr | dpa

Powell nur im Auto schneller als Bolt. Usain Bolt (r) und Asafa Powell werden in Oslo gegeneinander antreten.

Usain Bolt (r) und Asafa Powell werden in Oslo gegeneinander antreten. (Quelle: dpa)

Oslo (dpa) - Usain Bolt will Gold. Auch in London. Zwei Monate vor den Olympischen Spielen möchte der Supersprinter aus Jamaika in Oslo seine Europatournee erfolgreich beenden. Zum zwölften Mal duelliert sich der Weltrekordler über 100 Meter mit seinem Landsmann Powell.

Als Bolt mitten in Oslo britisches Territorium enterte, herrschte Sicherheitsstufe Rot. Minuten später war an der Thomas Heftyes Gate alles wieder im grünen Bereich. Entwarnung. Der schnellste Sprinter der Erde kam diesmal als Mann von Welt: Dunkelblauer Zwirn, taubenblaue Krawatte, das goldene Puma-Abzeichen blitzte in der Abendsonne. Das hatte Stil. Einen Tag vor dem Leichtathletik-Meeting der Diamond League lockte der 100-Meter- Weltrekordler ein gewaltiges Medien-Aufgebot in die britische Botschaft. Der Rummel war riesig. Das norwegische Fernsehen TV2 übertrug die Pressekonferenz mit Bolt und seinem jamaikanischen Landsmann Asafa Powell live zur besten Sendezeit.

Dass die traditionsreiche Erdbeer-Party bei den Bislett Games erstmals nicht im altehrwürdigen Rathaus stattfand, hatte einen guten Grund: Die Olympischen Spiele. London lässt grüßen. Bolt will Anfang August an der Themse seine drei Goldenen von Peking verteidigen, daraus macht der 25-Jährige keinen Hehl. "Keiner will Zweiter oder Dritter sein. Jeder will Gold. Das ist doch das Einzige, was am Ende des Tages zählt", sagte der Superstar von der Karibik-Insel.

Powell grinste und nickte nur: "Ja." Der frühere Weltrekordler lümmelte lässig neben seinem geschniegelten Dauerrivalen, im Polo-Shirt - und kaute Kaugummi. Auch auf dem Podium im malerischen Botschafts-Garten machte Bolt an diesem Abend eine bessere Figur, zumal sich Powell nicht gerade als Diplomat erwies. "Ich starte zum sechsten Mal hier in Oslo und sollte eigentlich den norwegischen Pass bekommen. Wir sind ja hier in der Botschaft." Nur: in der falschen.

Über 100 Meter traten Jamaikas Supersprinter in den vergangenen vier Jahren elf Mal geneinander an. Für Fußball-Freak Bolt, ein Fan von Manchester United, dürfte das Ergebnis in Ordnung gehen - 10:1. Nur ein Duell konnte der vier Jahre ältere Powell gewinnen, am 22. Juli 2008 in Stockholm. Beide wollen sich auf ihrer Europa-Tournee in Form bringen und Selbstvertrauen holen für die Trials, die hammerharten jamaikanische Olympia-Ausscheidung Ende Juni in Kingston.

"Ich kann mich nicht beschweren, wie die Saison bisher gelaufen ist", meinte Bolt. "Ich bin ganz glücklich, ich mache Fortschritte, auch das Training läuft gut", sagte der Olympiasieger, Weltmeister und Weltrekordler. Powell nickte nur. Kann er seinen Freund und Rivalen beim ersten Duell in Norwegens Hauptstadt schlagen?

76 Mal ist der bullige Sprinter mit dem extravaganten Laufstil die 100 Meter schon unter 10 Sekunden gerannt - das hat noch keiner geschafft. Aber schneller als Bolt? "Bin ich, klar", meinte Powell - und grinste schon wieder: "Im Auto." Hat er gar einen Plan, um Bolt in London zu schlagen? Auch das: "Schneller laufen als Usain."

Powell liebt rasante Sportwagen, Bolt kann bei Videospielen schon mal die Zeit vergessen. Dennoch ist er ein Profi durch und durch, sein Coach Glen Mills einer der besten Sprint-Trainer der Welt. Für den schnellsten Mann des Planeten bleiben die 100 Meter eine Strecke mit Glanz und Gloria, doch "ich liebe meine 200 Meter". Bolts Weltrekord steht bei 19,19 Sekunden - doch da geht noch was. "Wir diskutieren über eine 18er Zeit, unter 19 Sekunden. Das ist möglich", meinte der Überflieger am Sprinthimmel. "Wenn alles stimmt und alles passt."

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