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Heidler und Esser feiern Hammer-Siege in St. Wendel

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Deutsche Werfer in St. Wendel auf Olympia-Kurs

12.06.2012, 12:22 Uhr | dpa

Heidler und Esser feiern Hammer-Siege in St. Wendel. Hammerwerferin Betty Heidler hatte in St.

Hammerwerferin Betty Heidler hatte in St. (Quelle: dpa)

St. Wendel (dpa) - Die deutsche Werfer-Elite hat in St. Wendel mit vier Siegen schon mal für Olympia-Stimmung gesorgt und den Leichtathletik-Fans einen schönen Sonntag beschert. Den Coup im Saarland schaffte Speerwerferin Christina Obergföll:

Die WM-Vierte von der LG Offenburg gewann mit 67,04 Metern und stellte eine persönliche Saisonbestleistung auf. Disziplin-Kollege Tino Häber wurde mit 82,10 Metern Zweiter und erfüllte damit als erster deutscher Speerwerfer die Olympia-Norm (82,00). "Ich bin jetzt superglücklich. Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen", meinte der Sachse.

Speerwurf-Weltmeister Matthias de Zordo hat die Norm dagegen auch im vierten Anlauf verpasst. Bei seinem "Heimspiel" musste sich der 24 Jahre alte Saarländer mit 79,58 Metern und Platz vier zufriedengeben. Damit blieb de Zordo 2,42 Meter unter der vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) geforderten London-Richtweite. "Wie in Oslo habe ich die Speere nicht getroffen. Die Form stimmt aber eigentlich", meinte de Zordo.

"Super! Damit bin ich hochgradig zufrieden. Ich hätte das heute noch gar nicht erwartet", meinte indes Obergföll nach ihrem Sieg beim internationalen Werfer-Meeting. Die zweitplatzierte Australierin Kathryn Mitchell, die derzeit in Saarbrücken trainiert, wurde mit 62,86 Metern abgeschlagen Zweite.

Die deutschen Hammerwerfer hatten zum Auftakt sogar einen Doppelsieg gefeiert. Weltrekordlerin Betty Heidler (Frankfurt/Main) gewann mit 70,83 Metern. Dagegen verpasste Markus Esser bei seinem Erfolg die Olympia-Norm mit 75,13 Metern um knapp drei Meter. "Das war irgendwo zwischen grottig und unterirdisch", schimpfte der Leverkusener. Kugelstoß-Weltmeister David Storl (Chemnitz) musste sich mit 21,11 Metern dem polnischen Olympiasieger Tomasz Majewski nur um zehn Zentimeter geschlagen geben.

Europameisterin Heidler blieb bei dem internationalen Leichtathletik-Meeting zwar gut sieben Meter unter ihrer besten Saisonleistung (78,07), knackte aber auch beim siebten Start im Olympia-Jahr die 70-Meter-Marke. Zweite wurde Marina Marghieva aus Moldau (69,23) vor der Slowakin Martina Hrasnova (68,61).

Die nächste Chance, die Olympia-Norm zu erfüllen, haben de Zordo, Esser und Co. am Wochenende bei den deutschen Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid.

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