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Leichtathletik: Robert Harting ist schon in Olympia-Form

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Harting wirft sich die Favoritenrolle

17.06.2012, 19:18 Uhr | sid, dpa

Leichtathletik: Robert Harting ist schon in Olympia-Form. Diskuswerfer Robert Harting ist für die kommenden Großereignisse in Form.  (Quelle: dpa)

Diskuswerfer Robert Harting ist für die kommenden Großereignisse in Form. (Quelle: dpa)

Zum Abschluss bekamen die Zuschauer bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften in Wattenscheid noch einmal Spitzenleistungen geboten. Robert Harting untermauerte seine Favoritenposition für EM und Olympia. Mit 67,69 Meter sicherte sich der Diskuswerfer den Titel. Fast zeitgleich machte David Storl mit 20,96 Meter deutlich, dass der Weg zum Kugelstoß-Gold bei beiden Veranstaltungen nur über den Weltmeister führt.

Die Stabhochspringer Malte Mohr (5,82 Meter) und der endlich für Olympia qualifizierte Raphael Holzdeppe (5,77 Meter) flogen schließlich auf Platz zwei und drei in der Welt. Verlierer war Björn Otto, der mit Vierter mit 5,72 Meter .

Storl sieht noch Luft nach oben

Völlig souverän holte sich dagegen Harting den sechsten Titel in Serie. "Es war eine geile Stimmung im Stadion. 67 Meter wollte ich werfen, bei Olympia muss es noch weiter gehen", sagte der Weltranglisten-Erste (70,66 Meter). Aus dem vollen Training heraus erzielte David Storl nicht ganz die erhoffte Weite: "In London will ich 22 Metern anbieten, dann muss man schauen, wofür es reicht", sagte der Weltmeister.

Hammerwerfer Markus Esser ist zum dritten Mal in Serie deutscher Meister geworden. Der 32-Jährige gewann die Konkurrenz mit 75,38 Metern deutlich vor Rehlinger Andreas Sahner (70,72 Meter). Dritter wurde Johannes Bichler (70,19 Meter). Die Olympia-Norm von 78 Metern) verfehlte der WM-Vierte Esser bei seinem sechsten deutschen Titelgewinn um gut zweieinhalb Meter.

Heidler setzt Siegesserie fort

Speerwerferin Christina Obergföll, die 2008 in Peking mit Bronze die einzige DLV-Medaille gewonnen hatte machte ihre Ambitionen mit 65,86 Metern deutlich. Dahinter weckte Europameisterin Linda Stahl mit 64,35 Metern Hoffnungen. Ebenfalls aus dem Olympiatraining heraus boten Hammerwurf-Weltrekordlerin Betty Heidler beim achten Titel in Serie mit 73,65 Metern und Kugelstoß-Dauerbrenner Nadine Kleinert 19,18 Metern.

Zehn Tage vor der EM in Helsinki darf der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) mit gut 20 Kandidaten auf eine ähnliche Anzahl an Medaillen hoffen wie 2010 in Barcelona, als es 16 Mal Edelmetall gab. Fünfeinhalb Wochen später bei Olympia in London gibt es rund zehn Deutsche, die Medaillen gewinnen könnten. "Das erhöhte Niveau ist deutlich geworden. Etliche Athleten haben Normen geschafft, auch wenn die Bedingungen am Samstag wie im Falle der Hochspringerinnen nicht ideal waren. Inklusive der Staffeln werden wir am Montag ein rund 90-köpfiges EM-Team bekannt geben und etwa 75 Athleten zu Olympia schicken", sagte Sportdirektor Thomas Kurschilgen.

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