Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Leichtathletik >

Leichtathletik-EM 2012: Stabhochspringerinnen solidarisieren sich

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Solidargemeinschaft Stabhochspringen

29.06.2012, 09:42 Uhr | t-online.de, sid

Leichtathletik-EM 2012: Stabhochspringerinnen solidarisieren sich. Silke Spiegelburg (Mitte) und ihre Kontrahentinnen verbünden sich. (Quelle: dpa)

Silke Spiegelburg (Mitte) und ihre Kontrahentinnen verbünden sich. (Quelle: dpa)

Kuriose Szenen an der Sprunganlage, Heiterkeit im Publikum und lange Gesichter bei den Funktionären: Die Stabhochspringerinnen haben beim Qualifikations-Wettbewerb der Leichtathletik-EM in Helsinki für Aufsehen gesorgt.

Statt gegeneinander zu kämpfen, solidarisierten sich die Athletinnen miteinander und lieferten sich eine Kraftprobe mit den Kampfrichtern. "Wir haben uns zusammengesetzt und dann bei 4,45 Meter kollektives Durchlaufen gemacht", sagte die EM-Zweite Silke Spiegelburg.

Athletinnen plädieren für vorzeitiges Ende

Doch was war passiert? Obwohl die ursprünglich geforderte Qualifikationshöhe von 4,45 Meter noch nicht erreicht war, waren bis auf zwölf Springerinnen bereits alle anderen ausgeschieden. Nach Meinung der im Wettkampf verbliebenen Athletinnen hätte die Vorausscheidung an dieser Stelle vorzeitig abgebrochen werden können, denn die Finalistinnen waren ermittelt.

Da unter den zwölf Damen aber auch Jirina Ptacnikova war, sperrte sich das Kampfgericht gegen ein vorzeitiges Ende. Die Tschechin hatte 4,35 Meter im ersten Durchgang gemeistert, die 4,40 Meter aber ausgelassen. 4,35 Meter hatten aber auch vier andere Springerinnen geschafft, die anschließend jedoch an 4,40 Meter gescheitert waren. Diese hätten demnach auch fürs Finale qualifiziert sein müssen.

"Das war wie bei Germany's Next Top Model"

Es kam es zu langen Diskussionen zwischen den Athletinnen und den Funktionären. Das Wettkampfgericht beharrte schließlich darauf, den Wettbewerb fortzuführen. Kuriose Szenen waren die Folge. Einige ließen die Zeit in aller Seelenruhe herunterlaufen, andere gingen mit dem Stab in der Hand auf die Anlage zu und stießen die Messlatte bewusst herunter, um ihren Versuch so ungültig zu machen. "Das war so ein bisschen wie bei Germany's Next Top Model. Ich hoffe, Heidi hat zugeschaut", sagte Martina Strutz. Erst als Ptacnikova an der Reihe war und die 4,45 Meter übersprungen hatte, war die Posse vorüber.

Das Ergebnis geriet beinahe zur Nebensache. Spiegelburg schaffte die Qualifikation mit einem einzigen Versuch. Ebenfalls auf Anhieb überquerte die bereits bei 4,25 Meter eingestiegene Vize-Weltmeisterin Martina Strutz die 4,40 Meter. Drei Anläufe benötigte dagegen die deutsche Vizemeisterin Lisa Ryzih für diese Höhe, die froh war, nicht noch einmal über die 4,45 Meter ran zu müssen.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Sport von A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017