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Leichtathletik-EM 2012: Deutsches Sprint-Quartett holt Gold

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Frauen-Sprintstaffel mit Sailer Europameister

03.07.2012, 10:56 Uhr | sid, dpa

Leichtathletik-EM 2012: Deutsches Sprint-Quartett holt Gold. Freut sich über EM-Gold: die deutsche Sprint-Staffel um Leena Guenther, Anne Cibis, Verena Sailer und Tatjana Pinto (v. li.). (Quelle: dpa)

Freut sich über EM-Gold: die deutsche Sprint-Staffel um Leena Guenther, Anne Cibis, Verena Sailer und Tatjana Pinto (v. li.). (Quelle: dpa)

Die deutsche Sprint-Staffel der Frauen hat den Europameister-Titel gewonnen. In 42,51 Sekunden siegten bei der Leichtathletik-EM in Helsinki Leena Günther, Anne Cibis, Tatjana Pinto und Verena Sailer. Zweite wurden die Niederlande, die nach 42,80 Sekunden ins Ziel kamen. Bronze sicherte sich das Quartett aus Polen mit 43,06 Sekunden. "Was im Einzel gewesen ist, war vor der Staffel wurst", sagte Deutschlands schnellste Sprinterin Verena Sailer.

Die Schlussläuferin, die im 100-Meter-Einzelrennen ihren EM-Titel mit Platz Sechs verloren hatte, machte mit deutlichem Vorsprung den Sieg perfekt. Zuletzt hatte eine deutsche 4x100-Meter-Staffel 2002 bei der Heim-EM in München und vier Jahre zuvor in Budapest den Titel gewonnen. "Ich hatte Angst, dass ich nicht laufen kann, aber dann war soviel Adrenalin da und ich konnte richtig Gas geben", freute sich Sailer.

Günther mit Muffensausen ins Finale

Mit Muffensausen war die erst 21 Jahre alte Leena Günther ins erste Finale bei einer Aktiven-EM gegangen, obwohl sie schon 2009 mit der U 20-Sprint-Staffel einen EM-Titel geholte hatte. "Ohne Nervosität ging das nicht, aber das muss ja auch so sein", sagte Günther. "Ich war schon aufgeregt, aber dann geht es am besten." Sprint-Aufsteigerin Tatjana Pinto konnte es gar nicht fassen, einen Tag vor ihrem 20. Geburtstag bei ihrer EM-Premiere gleich Gold geholt zu haben. "Ich muss das erst mal ein bisschen sacken lassen."

Bayer wird Freiluft-Europameister

Hallen-Europameister Sebastian Bayer hat auch den EM-Titel im Freien gewonnen. Der 26-jährige Weitspringer siegte in Helsinki mit 8,34 Metern. Der Siegessatz gelang ihm im sechsten Versuch. Damit tritt er die Nachfolge von Christian Reif an, der verletzt passen musste. Zweiter wurde Luis Felipe Méliz aus Spanien, der 8,21 Meter weit sprang. Platz drei ging an den Schweden Michael Tornéus mit 8,17 Metern.

Auch Männer auf dem Podest

Nach dem Gold für die Frauen haben die deutschen Männer am Finaltag der EM über 4x100 Meter Silber gewonnen. Julian Reus, Tobias Unger, Alexander Kosenkow und Schlussläufer Lucas Jakubczyk mussten sich in guten 38,44 Sekunden nur Überraschungssieger Niederlande geschlagen geben (38,34). Bronze gewann in 38,46 Frankreich mit Europameister Christophe Lemaitre.

Silber für Otto, Bronze für Holzdeppe

Medaillendoublette für Deutschlands Stabhochspringer: Hinter Frankreichs Titelverteidiger Renaud Lavillenie (5,97) gewann Hallen-Vizeweltmeister Björn Otto mit der Steigerung auf 5,92 Metern Silber und Raphael Holzdeppe mit 5,77 Metern Bronze. Bei gleicher Höhe blieb Malte Mohr, der seine Jahresweltbestmarke (5,90) verlor, nur Rang vier.

WM-Zweite Müller gewinnt auch bei EM Silber

Vize-Weltmeisterin Nadine Müller hat am Schlusstag der EM die Silbermedaille im Diskuswurf gewonnen. Wie bei der WM 2011 belegte die 26-Jährige den zweiten Rang. Mit 65,41 Metern musste sie sich Kroatiens Europameisterin Sandra Perkovic geschlagen geben, die sich nach zwei ungültigen Versuchen im dritten Durchgang mit der Goldweite von 67,62 Metern vor dem Aus gerettet hatte. Die 18-jährige Anna Rüh verpasste als Vierte hinter der Russin Natalja Semenjowa (62,91) Bronze mit 62,65 Metern nur um 26 Zentimeter, Fünfte wurde Julia Fischer mit 62,10 Metern.

Deutsche 4x400-Meter-Staffeln verpassen Edelmetall

Die 4x400-Meter-Staffel der Männer hat die 16. Medaille für das deutsche Team gewonnen. Schlussläufer Thomas Schneider sicherte mit einem beherzten Lauf Bronze in 3:01,77 Minuten hinter den siegreichen Belgiern (3:01,09) und den zweitplatzierten Briten (3:01,56). Den Grundstein zum Medaillengewinn hatten zuvor Jonas Plass, Kamghe Gaba und Eric Krüger gelegt.

Zuvor hatte die 4x400-m-Staffel der Frauen mit Esther Cremer, Janin Lindenberg, Christiane Klopsch und Fabienne Kohlmann in 3:27,81 Minuten beim Sieg der Ukraine (3:25,07) Rang fünf belegt.

Mockenhaupt Fünfte über 10.000 Meter

Langstreckenläuferin Sabrina Mockenhaupt hat unterdessen eine Medaille verpasst. Die 34-malige deutsche Meisterin wurde über 10.000 Meter Fünfte in 32:16,55 Minuten. Der Titel ging an die überlegene Portugiesin Dulce Felix in 31:44,75 Minuten vor der Britin Jo Pavey (31:49,03) und der Ukrainerin Olga Skrypak (31:51,32).

Die deutsche Mannschaft schloss die EM in Helsinki mit je sechsmal Gold und Silber sowie viermal Bronze ab.

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