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Diamond League soll Spiegelburg Trost bescheren

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Diamond League soll Spiegelburg Trost bescheren

19.08.2012, 14:33 Uhr | dpa

Diamond League soll Spiegelburg Trost bescheren. Silke Spiegelburg springt beim Diamond League Meeting in Stockholm.

Silke Spiegelburg springt beim Diamond League Meeting in Stockholm. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Dieser Saisonverlauf kommt Silke Spiegelburg bekannt vor. Bei den großen Meisterschaften bleibt die Stabhochspringerin hinter ihren Erwartungen zurück. Ihr Abschneiden bei den internationalen Meetings tröstet sie danach aber meist über diese Enttäuschungen hinweg.

Nach ihrem zweiten Platz beim Diamond-League-Meeting in Stockholm hat die deutsche Rekordhalterin noch gute Chancen, ihren Vorjahreserfolg in dieser lukrativen Wettkampf-Serie zu wiederholen. Nur einen Punkt liegt die Olympia- und EM-Vierte in der Gesamtwertung zusammen mit der Stockholm-Siegerin Yarisley Silva aus Kuba hinter Fabiana Murer zurück. Zwei Wettkämpfe in Birmingham und Brüssel bleiben der 26-jährigen Leverkusenerin noch, um die Weltmeisterin aus Brasilien von der Spitze zu verdrängen und sich erneut die 40 000 Dollar Prämie für den Gesamtsieg in der Diamond League zu sichern.

In Stockholm gelang Spiegelburg nur ein gültiger Versuch über 4,55 Meter. Aber der reichte immerhin aus, um neben Murer (3.) auch Lisa Ryzih (4.) oder die dreimal an der Höhe von 4,31 Metern gescheiterte Martina Strutz hinter sich zu lassen. "Ein Sprung und damit 2. Platz" - das sei ein seltsamer Wettkampf gewesen, schrieb die deutsche Meisterin auf ihrer "Facebook"-Seite. "Ich bin aber zufrieden, obwohl ich gerne noch höher gesprungen wäre und gewonnen hätte. Bei 4,70 bzw. 4,76 war erst der Stab zu weich, dann waren die Ständer zu nah, und dann bin ich unterlaufen, aber das ist Stabhochsprung." Im vergangenen Jahr wurde Spiegelburg bei den Weltmeisterschaften in Daegu nur Neunte - und gewann anschließend die Diamond League.

Eine solche Form der Unbeständigkeit hat die Stabhochspringerin nicht exklusiv. Der Russe Iwan Uchow etwa wurde in London noch Olympiasieger im Hochsprung - und belegte am Samstag beim Meeting in Eberstadt nur den fünften Platz. Mutaz Essa Barshim aus Katar gewann den Wettbewerb völlig überraschend. Der Bronzemedaillen-Gewinner von London stellte mit 2,35 Metern sogar einen Landesrekord auf. "Ich bin überglücklich, denn eigentlich wollte ich mich hier wegen meiner Rückenprobleme nur dem Publikum zeigen", sagte der 21-Jährige. Europameister Robert Grabarz aus Großbritannien wurde mit 2,33 Metern Zweiter.

Neben Spiegelburg überzeugten in Stockholm zwei weitere deutsche Athleten: Arne Gabius lief über 3000 Meter in 7:35,43 Minuten eine persönliche Bestzeit. Und Diskuswerferin Nadine Müller belegte mit 65,07 Metern Platz drei. Weiter warfen nur Olympiasiegerin Sandra Perkovic aus Kroatien (68,77) und die Olmypia-Zweite Darja Pischtschalnikowa (66,85) aus Russland.

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