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Stabhochspringer Ecker beendet Karriere

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Stabhochspringer Ecker beendet Karriere

26.08.2012, 13:31 Uhr | dpa

Stabhochspringer Ecker beendet Karriere. Danny Ecker beendet seine Stabhochsprung-Karriere.

Danny Ecker beendet seine Stabhochsprung-Karriere. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Es war das Wochenende der Abschiede in der Leichtathletik: Erst erklärte die frühere Siebenkampf-Olympiasiegerin Carolina Klüft ihren Rücktritt, dann beendete Stabhochspringer Danny Ecker unter dem donnernden Applaus "seines" Leverkusener Heimpublikums seine Karriere.

"Es war eine tolle Zeit", meinte der 35-Jährige nach dem letzten Sprung einer von vielen Höhepunkten, aber auch Verletzungen geprägten Karriere. Bei den "Stabhochsprung Classics" stellte er zum Abschied mit 5,41 Metern immerhin noch einmal eine persönliche Saisonbestleistung auf.

Trotz der jüngsten Erfolge eines Björn Otto oder Raphael Holzdeppe ist Ecker noch immer einer von nur zwei deutschen Stabhochspringern, die jemals die magische Marke von 6,00 Metern übersprungen haben. Am 11. Februar 2001 stellte er in Dortmund einen bis heute gültigen deutschen Hallenrekord auf (6,00) auf. Tim Lobinger hatte diese Höhe vier Jahre zuvor schon einmal im Freien gemeistert.

Eckers Abschied in Leverkusen war dem eines früheren Hallen-Europameisters (2007) und Sechs-Meter-Springers würdig: Peking-Olympiasieger Steve Hooker aus Australien und der Amerikaner Brad Walker bildeten beim letzten Sprung ein Spalier für den Sohn der zweifachen Olympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl. Den Wettbewerb gewann am Ende der Silbermedaillen-Gewinner von London, Björn Otto, mit einem Sprung über 5,71 Meter.

Otto ist nur drei Monate jünger als Ecker, aber aufgrund seiner zahlreichen Verletzungen konnte der deutsche "Leichtathlet des Jahres 2007" zuletzt nicht mehr mithalten mit dem Olympia-Zweiten. "Ich habe nach meiner Verletzung im Juni und dem daraus resultierenden Entschluss, aufzuhören, nur noch verhalten trainiert", erklärte Ecker nach seinem letzten Wettkampf. Die Spiele in London waren nie ein Thema für ihn, der dritte Platz bei der Hallen-WM 2007 in Osaka blieb somit der größte internationale Erfolg seiner Laufbahn.

Die Schwedin Klüft gewann zwischen 2002 und 2007 drei WM-Titel, zwei EM-Titel und die olympische Goldmedaille 2004 in Athen. Aber am Samstag erklärte sie im Alter von nur 29 Jahren: "Mein Körper ist müde, und es ist ein trauriges Gefühl, dass nun alles vorbei ist."

Aufgrund fehlender Motivation war Klüft bereits vor vier Jahren vom Siebenkampf auf den Weit- und Dreisprung umgestiegen. Aufgrund zahlreicher Verletzungen konnte sie in diesen Disziplinen aber nie an ihre Mehrkampf-Erfolge anknüpfen. "Ich bin unglaublich glücklich und stolz, dazugehört zu haben", sagte sie zum Abschied. Der Sport sei ein Teil ihres Lebens gewesen, "und diesen lasse ich nun hinter mir".

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