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Drei Fehlversuche: Storl enttäuscht in Zürich

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Storl verpasst Finale in Zürich und bangt um Berlin

29.08.2012, 20:38 Uhr | dpa

Drei Fehlversuche: Storl enttäuscht in Zürich. David Storl konnte mit der verletzten Wade keinen gültigen Versuch anbringen.

David Storl konnte mit der verletzten Wade keinen gültigen Versuch anbringen. (Quelle: dpa)

Zürich (dpa) - Weltmeister David Storl hat beim Kugelstoßen im Züricher Hauptbahnhof eine Enttäuschung erlebt. Von einer Wadenverletzung gehandicapt, legte der 22-Jährige drei ungültige Versuche hin und verpasste das Finale der besten Sechs.

Auch sein Start beim ISTAF am Sonntag in Berlin ist nach Angaben seines Trainers Sven Lang in Gefahr. "Das sind die gleichen Probleme wie schon in London", erklärte der Coach. "Das ist wahrscheinlich nicht so schlimm, aber problematisch genug, um damit einen sauberen Stoß hinzukriegen. Wir werden sehen, ob es bis Sonntag reicht."

Der erste Platz in diesem Wettbewerb der Diamond League ging an den Olympia-Dritten Reese Hoffa aus den USA, der sich mit einer Weite von 21,64 Metern nicht nur die 10 000 Dollar Prämie für den Tagessieg sicherte, sondern auch die 40 000 Dollar für den Gesamterfolg in dieser lukrativen Serie. Der 34 Jahre alte Routinier gewann in dieser Saison fünf von sieben Diamond-League-Wettkämpfen.

Hoffas Landsmann Ryan Whiting wurde mit 21,49 Metern Zweiter vor Olympiasieger Tomasz Majewski aus Polen (21,18) sowie Vize-Weltmeister Dylan Armstrong aus Kanada (20,54).

Bei den Frauen hatte Christina Schwanitz zuvor nur um fünf Zentimeter das Siegerpodest verpasst. Die 26-Jährige belegte mit 18,61 Metern den vierten Platz und schnitt damit deutlich besser ab als Europameisterin Nadine Kleinert, die mit 17,82 Metern nur Achte wurde. Weltmeisterin und Olympiasiegerin Valerie Adams aus Neuseeland war auch vor dieser ungewohnten Kulisse nicht zu schlagen und gewann mit dem Meetingrekord von 20,81 Metern vor der Amerikanerin Michelle Carter (19,25). Der Gesamtsieg in der Diamond League war Adam schon vorher nicht mehr zu nehmen gewesen.

"Es ist sehr, sehr ärgerlich, dass es nur fünf Zentimeter waren", meinte Schwanitz. "Denn über die Weite und meine Beständigkeit heute bin ich sehr froh." Um der Disziplin mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, findet das Kugelstoßen in Zürich immer einen Tag vor dem Hauptprogramm in einer eigens aufgebauten Arena im Hauptbahnhof statt. "Das ist ein super Wettkampf, denn die Leute kommen nur des Kugelstoßens wegen. Das macht viel mehr Spaß, als wenn sie nebenbei noch 35 000 andere Athleten sehen wollen", sagte Schwanitz.

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