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Blake droht Bolt: "Ich kann noch besser werden"

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Blake droht Bolt: "Ich kann noch besser werden"

31.08.2012, 10:40 Uhr | dpa

Blake droht Bolt: "Ich kann noch besser werden". Yohan Blake siegt in Zürich über 100 Meter.

Yohan Blake siegt in Zürich über 100 Meter. (Quelle: dpa)

Zürich (dpa) - Yohan Blakes Ausblick klang wie eine Drohung an Usain Bolt. "Nächstes Jahr kann ich noch besser werden", sagte der junge Weltmeister nach seinem 100-Meter-Sieg beim Leichtathletik- Klassiker in Zürich.

Noch besser zu werden, heißt in seinem Fall nur noch: endgültig Bolts Level zu erreichen. Denn während alle anderen Athleten an diesem völlig verregneten Diamond-League-Abend vor allem froh waren, sich nicht erkältet oder verletzt zu haben, zauberten die beiden Sprintstars aus Jamaika binnen 25 Minuten wieder zwei Meetingrekorde auf die durchnässte Bahn. Olympiasieger Bolt lief die 200 Meter in 19,66 Sekunden und sagte danach auch noch: "Ich bin froh, eine Zeit unter 20 erreicht zu haben. Aber ich wollte meinen Körper nicht zu sehr pushen."

Sein Freund, Rivale und Trainingspartner Blake lief über 100 Meter sogar noch schneller, als es Legenden wie Carl Lewis, Maurice Greene oder Bolt selbst im Letzigrund-Stadion jemals getan hatten: 9,76 Sekunden lautete seine Siegerzeit. "Ich bin ein Biest. Schlechtes Wetter kann mich nicht stoppen", meinte der 22-Jährige.

Die ganze Welt wartet nun auf weitere direkte Duelle zwischen Bolt und Blake, aber die beiden fahren mit ihrer Strategie sehr gut, sich die Sprintstrecken untereinander aufzuteilen und ansonsten aus dem Weg zu gehen. Solange sie das tun, kann jeder wie am Donnerstagabend in Zürich oder am nächsten Freitag beim Diamond-League-Finale in Brüssel eine Siegprämie von 10 000 Dollar einstreichen. Und nur solange er auch eigene Rennen gewinnt, kann Blake zumindest ein bisschen aus dem Schatten von Bolt heraustreten.

"Ich denke nicht ständig darüber nach, ihn zu schlagen", sagte der Kronprinz in Zürich. "Usain ist mein Trainingspartner. Er ist ein wunderbarer Typ, und ich mag ihn sehr. Ich weiß, dass es zum Business gehört, bei einer WM wie im nächsten Jahr gegen ihn zu laufen. Aber wir laufen auch im Training ständig gegeneinander."

Letzteres ist das Hauptargument, mit dem die beiden Jamaikaner den ständigen Fragen nach einem direkten Duell begegnen. Aber auch der Züricher Meeting-Direktor Patrick Magyar stellte noch einmal klar, dass es "kein finanzielles Problem" - sprich keine Frage zu hoher Gagenforderungen - sei, dass Bolt und Blake seit den Olympischen Spielen (da siegte Bolt zweimal) nicht mehr gegeneinander laufen. Beide Sprinter und ihr Trainer Glenn Mills wollen das einfach nicht.

So einig sich die schnellsten Männer der Welt in dieser Frage sind, so unterschiedlich gehen sie die letzten Rennen des Jahres an. Blake legt auch nach Olympia noch immer einen Trainingsfleiß und Ehrgeiz an den Tag, den Bolt nach seinen drei Goldmedaillen irgendwo in London gelassen hat. "Die Saison ist noch nicht zu Ende", sagte Blake. Nächste Woche in Brüssel will er die 200 Meter laufen.

Bolt dagegen will nur noch Spaß haben und "mir selbst nicht zu viel Stress machen. Wir sind am Ende der Saison. Da muss man vorsichtig sein, und da merkst du, wie müde du bist", meinte er.

Allerdings hatte der Superstar schon vor dem Meeting eine Botschaft ausgesandt, die auch bei Blake angekommen sein dürfte. Er werde sich bald mit seinem Trainer zusammensetzen und die Ziele für das nächste Jahr bereden. "Es könnte sein, dass wir sagen: Lass uns versuchen, 9,3, 9,4 über 100 oder unter 19 Sekunden über 200 Meter zu laufen", sagte er. "Dann werden wir uns darauf vorbereiten."

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