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Achillessehnenriss bei der Olympia-Zweiten Schwarzkopf

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Achillessehnenriss bei der Olympia-Zweiten Schwarzkopf

15.09.2012, 13:51 Uhr | dpa

Achillessehnenriss bei der Olympia-Zweiten Schwarzkopf. Lilli Schwarzkopf gewann in London die Silbermedaille.

Lilli Schwarzkopf gewann in London die Silbermedaille. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Erst Silber in London - und dann im letzten Wettkampf einer tollen Saison der Schock: Sechs Wochen nach ihrem Coup bei den Olympischen Spielen hat sich Siebenkämpferin Lilli Schwarzkopf die Achillessehne gerissen oder angerissen.

Die schwere Verletzung zog sich die 29-Jährige von der LG Rhein-Wied beim Mehrkampf-Meeting im französischen Talence zu. Es passierte gleich in der Auftaktdisziplin, dem Sprint über 100 Meter Hürden.

Noch am gleichen Tag flogen Lilli Schwarzkopf und ihr Vater Reinhold, der sie auch trainiert, nach Deutschland zurück. Die gebürtige Kasachin sollte so schnell wie möglich - noch am Sonntag oder am Montag - im Bundeswehr-Zentralkrankenhaus in Koblenz operiert werden. "Ich werde hier gut versorgt. Die Sehne ist wohl nicht ganz abgerissen", teilte Lilli Schwarzkopf ihrem Verein per SMS mit. Eine MRT-Untersuchung sollte die abschließende Gewissheit bringen. Von dieser Diagnose hängt auch ab, wie lange die Olympia-Zweite pausieren muss.

"Das ist, auf gut Deutsch gesagt, das Wort mit Sch... Das ist wirklich bitter. Für Lilli persönlich ist das ein großer Rückschlag nach der tollen Sache in London", sagte Siebenkampf-Bundestrainer Wolfgang Kühne der Nachrichtenagentur dpa. "Nun muss man sehen, wie der Heilungsprozess verläuft, da steht jetzt vieles in den Sternen", meinte Kühne, der aber die Details und die Diagnosen noch nicht kannte. Bei einem kompletten Abriss der Sehne könnte es für Schwarzkopf bis zur Leichtathletik-WM im August 2013 in Moskau "eng werden - aber man soll nie nie sagen!"

Nie die Hoffnung aufgeben - dieses Motto galt für Lilli Schwarzkopf schon bei den Olympischen Spielen. Nach einem Lauf-Drama und Regel-Wirrwarr hatte sie mit 6649 Punkten überraschend die Silbermedaille gewonnen und damit die bislang erfolgreichste Leichtathletik-Saison ihrer Karriere gekrönt.

Erst wurde die deutsche Siebenkämpferin disqualifiziert, weil sie angeblich auf die Außenlinie getreten war. Doch nach Ansicht einer Videoaufzeichnung nahm die Jury den Ausschluss wieder zurück. "Die Briten haben eine neue Art von Humor", sagte Schwarzkopf damals - und war überglücklich mit Silber: "Hauptsache es glänzt - egal, welche Farbe."

Die Rückfahrt mit der MS Deutschland von London nach Hamburg war auch für sie eine Traumreise, Talence sollte ein schöner Abschluss der Olympia-Saison werden. Im WM-Jahr 2013 wird Lilli Schwarzkopf 30 Jahre alt - es wird auf jeden Fall ein neuer Anfang für sie.

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