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Olympia-Held Mo Farah wegen Terrorismus-Verdachts festgehalten

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Olympia-Held Mo Farah wegen Terrorismus-Verdachts festgehalten

30.12.2012, 11:49 Uhr | t-online.de

. Doppel-Olympiasieger Mo Farah stand unter Terrorismus-Verdacht. (Quelle: imago/colorsport)

Doppel-Olympiasieger Mo Farah stand unter Terrorismus-Verdacht. (Quelle: colorsport/imago)

Wirbel um Englands Olympia-Held Mo Farah. Der Goldmedaillen-Gewinner von London bekam bei seiner Einreise in die USA mit Zollbeamten Ärger und wurde dabei verdächtigt ein Terrorist zu sein. "Ich konnte es nicht fassen. Wegen meiner somalischen Wurzeln werde ich jedes Mal, wenn ich in die USA einreisen will, festgehalten", berichtet Farah der englischen Tageszeitung "The Sun".

An den Weihnachtsfeiertagen, die Farah mit seiner Familie in Portland (Oregon) verbringen wollte, kam es zu Schwierigkeiten beim Grenzübergang am Flughafen.

Goldmedaillen beeindrucken US-Beamten nicht

Der bekannte Sportler wurde von Zollbeamten in einen separaten Raum geführt und genau unter die Lupe genommen. "Dieses Mal packte ich sogar meine Medaillen aus um zu zeigen, wer ich bin. Aber dafür interessierten sie sich gar nicht", berichtet Farah.

Der 29-jährige, der als Achtjähriger mit seinem in Großbritannien geborenen Vater nach England zog, wollte mit Trainer Alberto Salazar im Trainingszentrum von Nike arbeiten. "Wir haben im Vorfeld versucht ein Visum zu bekommen. Nike hat uns dazu alle Unterschriften gegeben. Wir dachten, das sei unkompliziert", sagt Farah, der in London Gold über 5.000 und 10.000 Meter gewann. Doch das Visum für den Daueraufenthalt bekamen er und seine Familie nicht.

Mo Farah steckt mit Familie in Toronto fest

"Da wir in Portland nur mit einer Aufenthaltsgenehmigung für Touristen waren, mussten wir das Land wieder verlassen und neu einreisen. Wir sind also nach Toronto geflogen, verbrachten dort ein paar Tage und wollten schließlich wieder zurückfliegen", so Farah, der in Kanada von einer Nachricht überrascht wurde: "Als wir dort waren erhielten wir plötzlich einen Brief, in dem stand, dass wir unter Terrorismusverdacht stehen und 90 Tage nicht in das Land einreisen dürfen. Wir hatten nur für ein paar Tage gepackt und wussten überhaupt nicht, was wir tun sollen."

Farah wandte sich schließlich an seinen Trainer Alberto Salazar. "Wie es der Zufall so wollte, hat Alberto einen Freund, der für das FBI arbeitet. Dieser ist größer Leichtathletik-Fan und wusste genau, wer ich bin. Er hat dann alles aufgeklärt. Wer weiß, was passiert wäre, wenn er uns nicht geholfen hätte. Wahrscheinlich würde ich noch immer in Toronto sitzen."

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