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Spektakuläre Dopingfälle in der Leichtathletik-Historie

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Spektakuläre Dopingfälle in der Leichtathletik-Historie

08.03.2013, 15:01 Uhr | dpa

Spektakuläre Dopingfälle in der Leichtathletik-Historie. Die ehemalige US-Leichtathletin Marion Jones verbrachte ein halbes Jahr im Gefängnis.

Die ehemalige US-Leichtathletin Marion Jones verbrachte ein halbes Jahr im Gefängnis. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Nachrichtenagentur dpa hat einige spektakuläre Dopingfälle der Leichtathletik-Historie zusammengestellt.

1987: Nach drei Tagen qualvoller Schmerzen stirbt die deutsche Siebenkämpferin Birgit Dressel in der Uniklinik Mainz. Todesursache ist ein toxisch-allergischer Schock. Bei der Autopsie werden Unmengen von Dopingmitteln in ihrem Körper gefunden. Laut "Spiegel"-Recherchen nahm die 26-Jährige in zwei Jahren mehr als 100 Medikamente zu sich.

1988: Der kanadische Sprinter Ben Johnson gewinnt bei den Olympischen Spielen in Seoul das 100-Meter-Finale gegen seinen großen Rivalen Carl Lewis (USA), muss seine in der Weltrekordzeit von 9,79 Sekunden gewonnene Goldmedaille später jedoch zurückgeben. Er war mit dem anabolen Steroid Stanozolol gedopt.

1992: Katrin Krabbe, Doppel-Weltmeisterin von Tokio 1991, wird das Doping-Mittel Clenbuterol nachgewiesen. Die einjährige Sperre durch den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) wird vom Weltverband IAAF auf zwei Jahre verlängert. Münchner Gerichte erkennen später einen Schadenersatzanspruch der Sprinterin von 1,2 Millionen D-Mark an.

1999: Dieter Baumann, 5000-m-Olympiasieger von 1992, erlangt durch die "Zahnpasta-Affäre" zweifelhaften Ruhm, als er positiv auf Nandrolon getestet wird. Der Schwabe bestreitet Doping, bringt den Fall vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS, wird aber 2000 endgültig von den Spielen in Sydney ausgeschlossen.

2004: Die griechischen Sprinter Ekaterina Thanou und Kostas Kenteris fliehen einen Tag vor Beginn der Olympischen Spiele in Athen vor Kontrolleuren der Welt-Anti-Doping-Agentur im Olympischen Dorf und werden von Olympia ausgeschlossen. 2006 gestehen sie die Flucht, aber nicht die Dopingvorwürfe, ein. Beide werden zwei Jahre gesperrt.

2007: Im Oktober räumt die dreimalige Olympiasiegerin Marion Jones im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens ein, jahrelang gedopt zu haben. Die Olympiasiege werden der Sprinterin im Dezember 2007 vom IOC aberkannt. Die Medaillen hatte sie bereits zurückgegeben. Wegen Meineids vor Gericht muss die Amerikanerin sogar ins Gefängnis.

2013: Bei der nachträglichen Untersuchung der WM 2005 in Helsinki werden des Dopings überführt: Die Hammerwerfer Iwan Tichon (Gold), Olga Kusenkowa (Gold) und Wadim Dewjatowski (Silber), die Kugelstoßer Nadeschda Ostaptschuk (Gold) und Andrej Miknewitsch (Gold 2003) sowie Weitspringerin Tatjana Kotowa (Silber).

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