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Usain Bolt von Justin Gatlin düpiert: "Das war nicht ich heute"

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Usain Bolt ist doch nur ein Mensch

07.06.2013, 11:59 Uhr | dpa

Usain Bolt von Justin Gatlin düpiert: "Das war nicht ich heute". Usain Bolt versteht die Welt nicht mehr: Er ist soeben nur Zweiter geworden. (Quelle: dpa)

Usain Bolt versteht die Welt nicht mehr: Er ist soeben nur Zweiter geworden. (Quelle: dpa)

Usain Bolt zuckte nur ungläubig mit den Schultern. Der Superstar der Leichtathletik ist auf internationalem Niveau zum ersten Mal seit August 2010 in einem Rennen über 100 Meter besiegt worden. Beim Diamond-League-Meeting in Rom war der ehemalige Olympiasieger und überführte Dopingsünder Justin Gatlin aus den USA in 9,94 Sekunden um eine Hundertstel schneller als der amtierende Olympiasieger und Weltrekordhalter aus Jamaika (9,95).

"Das war irre. Ich hatte keine Energie in den Beinen. Das war nicht ich heute", sagte Bolt. Der 26-Jährige hatte vor einem Jahr schon einmal bei den jamaikanischen Meisterschaften gegen Yohan Blake verloren und war bei der WM 2011 in Daegu wegen eines Fehlstarts disqualifiziert worden. Seine letzte internationale Niederlage über 100 Meter liegt aber schon fast drei Jahre zurück - in Stockholm musste er sich seinerzeit Tyson Gay (USA) geschlagen geben. Trotzdem wollte Bolt das Rennen in Rom nicht überbewerten: "Es braucht etwas Zeit, um alle Dinge zusammenzubringen. Das muss ich bis zur WM schaffen. Die Saison ist noch sehr jung", sagte er.

"Ich bin ein bisschen überrascht"

Gatlin feierte seinen spektakulären und nur am Ende noch einmal knappen Sieg mit einer Ehrenrunde. "Ja, ich bin ein bisschen überrascht, dass ich gewonnen habe", sagte der 31 Jahre alte Amerikaner. "Es ist eine Ehre, gegen Usain zu laufen. Er ist eine Legende. Er hat mich dazu inspiriert, ein besserer Athlet und ein besserer Entertainer für das Publikum zu werden."

Der Olympiasieger von 2004 ist zurzeit so gut in Form wie noch nie seit dem Ende seiner vierjährigen Dopingsperre vor drei Jahren. Vor seinem ersten 100-Meter-Sieg überhaupt gegen Bolt hatte er bereits die Rennen in Doha, Peking und Eugene gewonnen. Erst Olympiasieger und Weltrekordler, dann ein prominenter Dopingfall, jetzt der überraschende Bolt-Bezwinger: Gatlins Karriere ist eine der turbulentesten der Leichtathletik-Geschichte.

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