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DLV-Athleten noch nicht in Topform

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DLV-Athleten noch nicht in Topform

30.06.2013, 18:41 Uhr | dpa

DLV-Athleten noch nicht in Topform. 1500-Meter-Spezialist Carsten Schlangen rennt der WM-Norm weiter hinterher.

1500-Meter-Spezialist Carsten Schlangen rennt der WM-Norm weiter hinterher. (Quelle: dpa)

Birmingham (dpa) - Beim Diamond-League-Meeting der Leichtahtleten in Birmingham ist das Vorhaben des Läufer-Trios Carsten Schlangen (Berlin), Arne Gabius (Tübingen) und Corina Harrer gescheitert, die WM-Norm zu knacken.

Der fünfmalige deutsche Meister Schlangen kam nach 1500 Metern in 3:37,97 Minuten als Siebter ins Ziel und blieb damit fast drei Sekunden über dem Moskau-Richtwert. Vizeeuropameister Gabius gab über 5000 Meter ebenso auf wie Corinna Harrer über 1500 Meter.

Enttäuschend war das Auftreten der Vizeweltmeisterin Martina Strutz im Stabhochsprung. Mit schwachen 4,38 Metern belegte die Neubrandenburgerin nur den sechsten Rang. Die Kubanerin Silva Yarisley siegte mit 4,73 Metern. Auch die Olympia-Fünfte Nadine Müller (Halle) machte es mit dem Diskus nicht besser. Mit 58,87 Metern verließ sie als Sechste den Ring. Immerhin kämpfte sich Anna Rüh (Neubrandenburg) mit 62,14 Metern auf den dritten Rang. Den Sieg sicherte sich Olympiasiegerin Sandra Perkovic aus Kroatien mit 64,32 Metern.

Über 100 Meter blieb im Alexander-Stadium von Birmingham der Jamaikaner Nesta Carter in 9,99 Sekunden als einziger Sprinter unter der Zehn-Sekunden-Marke. Über 110 Meter Hürden musste Olympiasieger Aries Merritt (USA/13,22 Sekunden) hinter Ryan Braithwaite (Barbados/13,13) eine Niederlage hinnehmen. Im Hürdensprint der Frauen reichten der Olympia-Zweiten Dawn Harper-Nelson (USA) 12,64 Sekunden zum Sieg.

Nur um drei Zentimeter verfehlte der Amerikaner Christian Taylor die Weltjahresbestleistung im Dreisprung. Mit starken 17,66 Metern setzte er sich gegen den Franzosen Teddy Tamgho (17,47 Meter) durch.

Kugelstoß-Weltmeister David Storl musste auf den Start in Birmingham verzichten. Der Chemnitzer hatte sich im Training eine Zerrung im linken Brustmuskel zugezogen. Nach dem bisher holprigen Start in die Saison wäre es ohnehin fraglich gewesen, ob Storl seinem Rivalen Reese Hoffa Paroli hätte bieten können: Der US-Amerikaner wuchtete die Kugel auf starke 21,34 Meter und verwies seinen Landsmann Ryan Whiting (20,89 Meter) auf Platz zwei.

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