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Deutsche Behindertensportler gewinnen 28 WM-Medaillen

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Deutsche Behindertensportler gewinnen 28 WM-Medaillen

28.07.2013, 10:32 Uhr | dpa

Deutsche Behindertensportler gewinnen 28 WM-Medaillen. Claudia Nicoleitzik gewann über 100 Meter das zehnte Gold für den DBS.

Claudia Nicoleitzik gewann über 100 Meter das zehnte Gold für den DBS. (Quelle: dpa)

Lyon (dpa) - Die deutschen Leichtathleten haben bei der Weltmeisterschaft der Behindertensportler in Lyon insgesamt 28 Medaillen gewonnen. Claudia Nicoleitzik, die an einer Koordinationsstörung leidet, sicherte der Mannschaft des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) in der Klasse T36 über 100 Meter das zehnte Gold.

Zudem holten die DBS-Athleten jeweils neunmal Silber und Bronze. Thomas Ulbricht gewann am letzten Wettkampftag der Deutschen in der Klasse T12 Silber über 400 Meter wie auch Jana Schmidt (T42) über 100 Meter. Vanessa Löw (T42) sicherte sich Bronze im 100-Meter-Sprint.

"Das Fazit ist sehr positiv. Wir haben mehr Medaillen geholt, als wir erhofft haben. Bis auf einige wenige haben fast alle Athleten zum Höhepunkt Saisonbestleistungen abgerufen. Das zeigt, dass unsere Trainer und das Funktionsteam gut gearbeitet haben", resümierte Bundestrainer Willi Gernemann. "Das lässt uns auch positiv in die Zukunft blicken."

Ilke Wyludda holte keine WM-Medaille. Die Diskus-Olympiasiegerin von 1996 schied am Samstag im Diskuswerfen mit 29,91 Meter im Vorkampf aus. Zum WM-Auftakt war sie mit der Kugel Vierte geworden. Der 44-Jährigen aus Halle musste nach einer Wundinfektion im Dezember 2010 der rechte Unterschenkel amputiert werden. Sie hatte im vergangenen Jahr in London als erste Olympiasiegerin auch an Paralympischen Spielen teilgenommen.

Für herausragende Leistungen aus deutscher Sicht sorgten Markus Rehm und Sebastian Dietz. Der unterschenkelamputierte Leverkusener Rehm stellte im Weitsprung mit 7,95 Meter einen Fabel-Weltrekord auf. Der teilweise gelähmte Paralympics-Champion Dietz knackte im Diskuswerfen mit dem Weltrekord von 42,18 Meter als erster Athlet die 40-Meter-Marke. WM-Titel sicherten sich zudem Birgit Kober (Speer und Kugel), Marianne Buggenhagen (Diskus), Martina Willing (Kugel), Heinrich Popow (100 Meter), Mathias Mester (Speer) und Jana Schmidt (Kugel).

Die Amerikanerin Tatyana McFadden gewann als erste Athletin bei einer WM sechs Goldmedaille. Sie siegte über 100, 200, 400, 800, 1500 und 5000 Meter. Der brasilianische Sprint-Star Alan Oliveira gewann über 100, 200 und 400 Meter. Er unterbot über 200 Meter den Weltrekord von Stelzen-Sprinter Oscar Pistorius. Über 100 Meter hatte er dem wegen Mordes an seiner Freundin angeklagten Südafrikaner Anfang Juni in Berlin bereits die Bestzeit abgejagt.

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