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Leichtathletik  

Kugelstoßerin Schwanitz erreicht das WM-Finale

11.08.2013, 13:25 Uhr | dpa

Kugelstoßerin Schwanitz erreicht das WM-Finale. Christina Schwanitz reichte ein Stoß, um ins Finale einzuziehen.

Christina Schwanitz reichte ein Stoß, um ins Finale einzuziehen. (Quelle: dpa)

Moskau (dpa) - Die Nerven spielten diesmal mit. Kugelstoßerin Christina Schwanitz hatte sich in der Qualifikation der Leichtathletik-WM voll im Griff und greift nun nach einer Medaille in Moskau. "Ich habe ein Superjahr", sagte die Hallen-Europameisterin.

Schwanitz war einfach nur gut drauf. Dabei musste sie die Kugel leicht bergauf stoßen. "Ich habe mich erstmal umstellen müssen, weil der Ring etwas unterhalb der Grasnarbe war und ich nicht wusste, wie weit die Kugel flog", sagte die 27-Jährige nach dem Einzug in das Kugelstoß-Finale der Leichtathletik-WM in Moskau freudestrahlend. Nach nur 18,06 Meter im ersten Versuch hatte die Athletin des LG 90 Erzgebirge jedoch den Dreh raus: Danach stieß sie 19,18 Meter und konnte ihre Sachen zusammenpacken. Dagegen schied die Magdeburgerin Josephine Terlecki mit 17,87 Meter in der Qualifikation aus.

"Ich bin selten so relaxed in eine Qualifikation reingegangen, weil ich ein Superjahr und ein starkes Selbstbewusstsein habe", meinte Christina Schwanitz. Am 18. Mai hatte sie beim Diamond-League-Meeting in Shanghai mit 20,20 Meter erstmals die 20-Meter-Barriere überwunden und liegt seitdem an dritter Stelle der Weltbestenliste. Grund genug, um den Rivalinnen im WM-Ring den Fehdehandschuh hinzuwerfen: "Ich lasse mich nicht auf eine Medaille festlegen, aber im Finale wird zurückgeschossen."

Nicht nur die starken Leistungen in diesem Jahr sind der Grund für das neue Selbstbewusstsein, sondern auch die Zusammenarbeit mit der Psychologin Grit Reimann. In den Jahren ließen Christina Schwanitz häufig die Nerven im Stich, was bei der WM 2011 in Daegu/Südkorea und 2012 bei der Hallen-WM zum Blackout führten. "Ich war bei großen Wettkämpfen so aufgeregt und blockiert", berichtete die gebürtige Dresdnerin. "Jetzt macht mir der Leistungssport großen Spaß und er ist nicht länger eine Pflichtveranstaltung für mich."

Im Endkampf am Montag ist für Christina Schwanitz der Gewinn einer Silber- oder Bronzemedaille möglich, Gold ist für sie jedoch schon vorher an die dreimalige Weltmeisterin und Olympiasiegerin Valerie Adams (Neuseeland) vergeben. "Die stößt einen Meter mehr als wir alle", sagte die Sportsoldatin, die nach der WM ihren Verlobten Tomas heiraten will.

Gerade im Kugelstoßen weiß man aber nie, ob nicht nachträglich noch eine Medaille herausspringt. So verlor zuletzt nach den Olympischen Spielen 2012 in London die weißrussische Olympiasiegerin Nadeschda Ostaptschuk Gold wegen Anabolika-Dopings. "Es wäre schon schade, wenn man erst nachher eine Medaille zugeschickt bekommt und keiner merkt es", meinte Christina Schwanitz.

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