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Leichtathletik-WM 2013: Diskus-Ass Harting hat nur Gold im Sinn

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Leichtathletik-WM 2013  

Harting: "Wenn ich nicht Gold hole, stirbt meine Sportart"

11.08.2013, 11:52 Uhr | dpa, sid

Leichtathletik-WM 2013: Diskus-Ass Harting hat nur Gold im Sinn . Deutschlands Gold-Hoffnung bei der Leichtathletik-WM in Moskau: Robert Harting (Quelle: imago/Axel Kohring)

Deutschlands Gold-Hoffnung bei der Leichtathletik-WM in Moskau: Robert Harting (Quelle: Axel Kohring/imago)

Diskus-Star Robert Harting will sich auch bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Moskau nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen. "Ich habe alle Titel: Olympiasieg. EM. WM. Die will ich behalten", sagte der 28 Jahre alte Berliner vor der Diskus-Qualifikation im Luschniki-Stadion in einem Interview der "Bild am Sonntag".

Dabei geht es ihm nicht nur um das Stillen seines Ehrgeizes. "Ich rede mir auch ein: Wenn ich nicht Gold hole, stirbt meine Sportart", sagte Harting. Dann werde der Diskuswurf wieder an den Rand gedrängt und "völlig unter der Elchkuh Fußball" versinken. "An Platz zwei kann ich nicht denken. Da tut sich sofort ein schwarzes Loch auf."

"Für mich waren ihre Ergebnisse nicht nachvollziehbar"

Keine Überraschung waren für ihn die Doping-Fälle um den Sprinter Tyson Gay vor der WM. "Ich habe so ein Bauchgefühl und verstehe die Szene. Für mich waren ihre Ergebnisse länger nicht mehr nachvollziehbar", erklärte er.

Bei der Leichtathletik-WM will der Titelverteidiger seine Konkurrenten genau mustern. "An der Haut und an starker Akne kann man schon ablesen, was ich dem Körper so alles für Stoffe zuführe", sagte Harting: "Die Crux ist nur, diese verdächtigen Athleten starten dann ja trotzdem im Wettkampf, weil es keine international gleichwertigen Anti-Doping-Testprogramme gibt."

Harting fordert rigoroseres Vorgehen

Der Diskus-Olympiasieger sprach sich zudem erneut für ein rigoroseres Vorgehen gegen die Doping-Sünder aus. Der Berliner fordert "mindestens eine Fünf-Jahres-Sperre, die wirklich abschreckend wirken würde."

Weltverband kündigt härtere Strafen an

Vor wenigen Tagen hatte der Leichtathletik-Weltverband IAAF angekündigt, des Dopings überführte Ersttäter ab 2015 wieder für vier Jahre zu sperren. Derzeit beträgt die Strafe für Ersttäter zwei Jahre, dementsprechend verpassen überführte Sünder momentan keinen kompletten olympischen Zyklus.


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