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Leichtathletik-WM 2013: Christina Schwanitz gewinnt Kugelstoß-Silber

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Leichtathletik-WM 2013  

WM-Silber für Schwanitz: "Man fliegt durchs Stadion"

13.08.2013, 07:57 Uhr | dpa

Leichtathletik-WM 2013: Christina Schwanitz gewinnt Kugelstoß-Silber. Christina Schwanitz posiert freudestrahlend mit ihrer Silber-Medaille.

Christina Schwanitz posiert freudestrahlend mit ihrer Silber-Medaille. (Quelle: dpa)

Kugelstoßerin Christina Schwanitz wähnte sich im Moment des höchsten Glücks wie im Himmel. "Ich hatte das Gefühl, man fliegt durch das Stadion", sagte die 103 Kilogramm schwere Leichtathletin des LV 90 Erzgebirge nach dem Gewinn der Silbermedaille bei der Leichtathletik-WM 2013 in Moskau.

Mit einem unglaublichen Kraftakt im letzten Versuch hatte sie die Chinesin Gong Lijiao (19,95 Meter) noch mit 20,41 Meter vom zweiten Platz gestoßen. Schwanitz lag vor dem letzten Versuch nur auf Platz fünf. "Alles oder Nichts. Ich wusste, dass noch mehr geht. Das Training hat es gezeigt", sagte die 27-Jährige.

Nach 2007, 2009 und 2011 gewann die Neuseeländerin Valerie Adams mit 20,88 Metern unangefochten ihren vierten WM-Titel. Damit übertrumpfte die Olympiasiegerin die Deutsche Astrid Kumbernuss, die von 1995 bis 1999 dreimal Weltmeisterin geworden war. Die letzte deutsche WM-Medaille hatte 2009 in Berlin Nadine Kleinert als Zweite gewonnen.

"Ich habe ein Superjahr und ein starkes Selbstbewusstsein. Selten bin ich so relaxed in eine große Veranstaltung gegangen", hatte Christina Schwanitz bereits nach der souverän gemeisterten Qualifikation am Tag zuvor gesagt. Zweimal übertraf sie in diesem Jahr die 20-Meter-Marke und kämpfte sich mit 20,20 Meter an die dritte Stelle der Weltbestenliste. Und nun der kraftvolle Stoß in Moskau, der noch mal 21 Zentimeter weiter ging.

"Ich habe in der Vergangenheit oft noch im letzten Versuch Wettkämpfe gedreht und nun gezeigt, dass ich es immer noch kann", sagte Schwanitz, die nach dem Aufleuchten der Weite von 20,44 Meter einen Freudentanz vollführte. Ganz ausgelassen feiern kann sie nun am 21. September ihre Hochzeit mit Freund Torsten. "Da werden die Glocken silberner klingen", meinte sie.

Ein Grund für ihr auch in solchen Extremsituationen stabiles Nervenkostüm ist die Zusammenarbeit mit der Psychologin Grit Reimann. Diese betrieb nach den Blackouts bei der WM 2011 in Daegu/Südkorea und 2012 bei der Hallen-WM Ursachenforschung. "Ich war bei großen Wettkämpfen so aufgeregt und blockiert", berichtete die gebürtige Dresdnerin. "Jetzt macht mir der Leistungssport großen Spaß und er ist nicht länger eine Pflichtveranstaltung für mich."

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